arag sid

Ausgabe Juli 2017

Landessportbünde

Einen echten Sportler kann nichts umhauen. Vor allen Dingen das Wetter nicht. Das bot am 24. Juni im Hamburger Stadtpark mehrere meteorolgische Disziplinen an: Nieselregen, Schauer, Sonne. Alles dabei. Aber egal. Das hielt rund 500 Sportlustige nicht davon ab, sich  in verschiedenen Leichtahletik-Disziplinen auszuprobieren und Spaß zu haben.

Zum dritten Mal fand der Sporttag Inklusiv auf der Jahnkampfbahn statt. Eine Veranstaltung, an der sich behinderte oder nichtbehinderte, große und kleine Menschen an 22 Stationen mitmachen konnten. Kostenfrei und ohne Turnschuhzwang. Und wer Lust hatte, konnte in der Zeit von 14 bis 19 Uhr sogar das Sportabzeichen abgelegen. Auch Moderator Lou Richter nutzte mit Freunden die Chance: „Ich hatte das Sportabzeichen schon mal angefangen, aber mir fehlte der Schwimmnachweis. Den habe ich jetzt endlich gemacht und jetzt will ich es nochmal wissen.“ Er schaffte in der Altersklasse 55-59 Jahren das Abzeichen in Gold.

Sport-Staatsrat Christoph Holstein kann auch mit einem Sportabzeichen glänzen. „Es ist allerdings lange her, dass ich das abgelegt habe.“ Für ihn hat der der Sporttag Inklusiv eine politische Bedeutung, die im Sport verankert ist. „Ich finde es großartig, dass es hier egal ist, welcher ethnischer Herkunft man ist, ob man behindert ist oder nicht. Das Grenzüberwindende spielt hier keine Rolle.“

Erstmalig kooperierte der Hamburger Sportbund mit der Hilfsorganisation Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. und organisierte einen Spendenlauf. Dabei war das Highlight des Tages die kleine Lisa. Die Elfjährige lief sage und schreibe 36 Stadionrunden, also über 14 Kilometer. Für jede Runde gab es von den Eltern einen Euro. Die 36 Euro hat Lisa für die Wasserprojekte-Intitiative in Nepal gespendet. Respekt. Respekt. Respekt!

Für den tollen Tag und die finanzielle und inhaltliche Unterstützung bedanken wir uns bei den Behinderten- u. Rehabilitations-Sportverbänden Hamburg und Schleswig-Holstein sowie den Unternehmen STOLLE, HASPA, GLYNT, Saga GWG, Stiftung Nachbarschaft und der Stadt Hamburg.

Quelle: www.hamburger-sportbund.de