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Ausgabe Dezember 2017

Landessportbünde

Komfortabel zur Gondel gehen, sicher und präzise auf dem Ski stehen – was früher unvereinbar schien, ermöglichen seit einiger Zeit die sogenannten Hybrid-Skischuhe. Die neuen Technologien bieten einen besseren Gehkomfort, ohne Sicherheit und Performance beim Skifahren zu beeinträchtigen. Aber: Beim Kauf muss auf die Kompatibilität von Skischuh und Bindung geachtet werden!

Hybrid-Skischuhe bieten mit ihren profilierten, im Ballen- und Fersenbereich leicht konvex geformten Sohlen besseren Grip und ermöglichen eine natürlichere Abrollbewegung als klassische Skischuhe. Kurz gesagt: Hybrid-Skischuhe bieten mehr Gehkomfort. Nützlich und angenehm – nicht nur auf dem Weg vom Parkplatz zur Gondel, sondern auch bei der Pause im Gletscherrestaurant oder beim Aprés-Ski!

Hybrid-Skischuhe bieten ein Plus an Sicherheit
Doch auch in puncto Sicherheit haben Hybrid-Skischuhe einiges zu bieten: Und das nicht nur, weil Ausrutscher und Stürze beim Gehen vermieden werden. Denn für die Sicherheitsfunktion der Bindung ist auch der Zustand der Sohle mit entscheidend. Da der Skischuh bei seitlicher Auslösung auf dem sogenannten Gleitstreifen im vorderen Bereich der Sohle aus der Bindung gleitet, können zerkratzte und raue Sohlen die Funktion der Bindung und damit die Sicherheit beeinträchtigen. Nicht umsonst achten Rennfahrer akribisch auf den Zustand der Sohle und verwenden auf dem Weg vom Auto zum Lift einen Sohlenschoner aus Gummi. Anders als bei klassischen Skischuhen liegen die Gleitstreifen von Hybrid-Skischuhen vertieft in einer Aussparung. Und das schützt den Gleitstreifen beim Gehen auf Asphalt oder Schotter vor Abnutzung und Beschädigung – ein klares Sicherheits-Plus!

Skischuh-Bindungs-System: Kompatibilität beachten!
Beim Kauf eines Hybrid-Skischuhs muss auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass der Schuh mit der Bindung kompatibel ist. Denn die meisten Hybrid-Skischuhe erfordern spezielle Bindungstypen. Zudem sind von verschiedenen Herstellern unterschiedliche Systeme auf dem Markt, die untereinander nicht immer kompatibel sind. Deswegen: Hände weg vom Online-Kauf! Denn nicht kompatible Komponenten des Skischuh-Bindungs-Systems gefährden die Sicherheit – oder verhindern von vornherein das Einstiegen in die Bindung. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man sich im Sportfachhandel, etwa einem der 1500 DSV aktiv-Partnersportgeschäfte, beraten lässt. Die Experten im Sportfachhandel helfen nicht nur dabei, den zur individuellen Fußform und Fahrweise passenden Skischuh zu finden. Sie achten auch darauf, dass Skischuh und Bindung kompatibel sind und sorgen mit der professionellen Einstellung und Prüfung der Bindung für ein Maximum an Sicherheit.

DSV-Skiversicherungen: Vorsorgen für den Ernstfall
Zur Sicherheit beim Skifahren gehört auch, für den Fall der Fälle vorzusorgen. Eine DSV aktiv-Mitgliedschaft inklusive Skiversicherung ist für jeden Skisportler sinnvoll. Sie greift unter anderem bei Unfall und Krankheit sowie bei Schäden an Ski, Schuhen und Helm. Mehr Informationen dazu finden Interessierte im Netz unter www.ski-online.de.

Tipp des Tages
Achten Sie beim Kauf von Hybrid-Skischuhen auf die Kompatibilität zur Bindung. Die Experten im Sportfachhandel helfen, das passende Skischuh-Bindungs-System zu finden und sorgen mit Einstellung und Prüfung der Bindung für Sicherheit.

Quelle: www.ski-online.de