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Ausgabe Dezember 2017

Landessportbünde

Die Sportjugend Sachsen (SJS) als Jugendorganisation des Landessportbundes Sachsen (LSB) engagiert sich im Sport in Sachsen federführend für dieses wichtige Thema. Mitte November hatte die SJS zum 1. Fachtag „Kinderschutz im Sport“ in Sachsen geladen. Fast 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Kreis- und Stadtsportbünden, Landesfachverbänden sowie kleinen und größeren Sportvereinen sind der Einladung nach Leipzig/Abtnaundorf gefolgt.

Unter den Teilnehmern wurden Vertreterinnen, die sich für das Themenfeld einsetzen, besonders herzlich begrüßt. Zu ihnen zählten allen voran Angela Geyer (LSB-Vizepräsidentin Sportentwicklung/Breitensport), Carolin Aepfler (stellv. Vorsitzende der SJS) sowie Saskia Buchwald (SJS-Vorstandsmitglied), die in einem kleinen Begrüßungstalk die Bedeutung des Kinderschutzes in den sächsischen Sportstrukturen und im gemeinsamen Agieren mit Kindern und Jugendlichen nochmals heraushoben. Alle drei Talk-Teilnehmerinnen gaben Einblick in ihre Sichtweise zum Handlungsfeld und teilten ihre persönlichen Erfahrungen mit den Anwesenden. Angela Geyer setzt sich dafür ein, eine nachhaltige Unterstützung der SJS bei der Umsetzung des Kinderschutzprojekts durch den LSB zu gewährleisten. Speziell Carolin Aepfler und Saskia Buchwald agieren seit einigen Jahren als ausgebildete Multiplikatorinnen und mittlerweile auch als Ansprechpersonen in der eigenen Fachverbandsstruktur. Sie besitzen bereits viel Erfahrung, da sie regelmäßig Trainer, Jugendleiter und Vereinsvorstände in Fortbildungen für das Thema sensibilisieren. Im Vorstand der SJS sind beide für das Ressort „Kinderschutz im Sport“ verantwortlich.

Für den fachlichen Input freute es die SJS besonders, dass Elena Lamby, als zuständige Referentin für Prävention sexualisierter Gewalt im Sport bei der Deutschen Sportjugend, mit vor Ort war und einen Sachstand zur themenspezifischen Arbeit in Sportdeutschland eingebracht hat. Besonders die Ergebnisse der Studie „Safe Sport“ waren hierbei eine fundierte Grundlage, um die Präventionsarbeit gemeinsam zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Den weiteren Vormittag gestaltete Mareen Thiel von der SJS, um den Stand der Präventionsarbeit in Sachsen, verbunden mit dem Projekt „Starke Kinder im Sport! Training mit Verantwortung“, abzubilden.

Die Mittagspause bot viel Raum für Erfahrungsaustausch und im Rahmen einer kleinen Messe vielseitige Möglichkeiten zur Beteiligung und Informationsgewinnung. Am Nachmittag folgte ein Einblick in die Arbeit des Projekts „Dunkelfeld“ des Universitätsklinikums Leipzig, das zusammen mit der Deutschen Sportjugend und dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Sachsen Partner dieser Veranstaltung war. Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit einer Fülle an neuen Informationen, Anregungen und Ideen zur Zusammenarbeit mit der SJS. Eine Fortsetzung eines solchen Fachtages wird es in 2018 sicherlich geben. Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden!

Der Fachtag als Bestandteil des Projekts „Starke Kinder im Sport! Training mit Verantwortung“ wird durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz mitfinanziert – durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Quelle: www.sport-fuer-sachsen.de