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April 2018

Landessportbünde

Wieder einmal vereinte der Landessportbund aus Anlass des Deutsch-Französischen Tages Sportler aus Europa miteinander. Zum 55. Jahrestags des Elysee-Vertrages zeigten Hip-Hopper aus Oppeln in Polen, Mittelböhmen, Burgund und Rheinland-Pfalz vor den Augen von Staatsekretär Günter Kern, Dr. Felicitas Janson (Bistum Mainz/Erbacher Hof) und Helmut Loenenbach (Vorsitzender des LSB-Arbeitskreises für Internationale Fragen) im Erbacher Hof ihr breit gefächertes Repertoire.

Die Bedeutung dieses internationalen Vierer-Netzwerks und die Wichtigkeit eines vereinten Europas stellten Kern, Loenenbach und Dr. Janson in ihren Ansprachen besonders heraus. „Nichts vereint Nationen so gut miteinander, wie es der Sport macht“, sagte Kern und zog Parallelen zum gemeinsamen Einmarsch der Mannschaften von Nord- und Südkorea bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. „Es ist wichtig, dass wir miteinander an der Zukunft Europas arbeiten. Der Sport geht hierbei als gutes Beispiel voran“, so Loenenbach.

Die Trembling Floors und die Sprinkles aus Mainz-Laubenheim, Malaflava aus Burgund, TanCni Centrum R.A.K. Beroun aus Mittelböhmen und Hip Hop Buda aus Oppeln begeisterten die knapp 150 Zuschauer im Erbacher Hof, die bereits nach wenigen Takten mitgerissen waren und enthusiastisch im Rhythmus der Musik mitklatschten.

Für ein besonderes Highlight sorgte die Gruppe „Na Und!“ aus Mainz. Neun Kinder und Jugendliche mit Down Syndrom zeigten gemeinsam mit ihren Trainerinnen, dass der Sport keine Grenzen kennt und animierten das Publikum zu begeisterten Anfeuerungen.

Dass der Sport wie kein anderes Medium verbindet, untermauerten die 48 Sportler durch eine gemeinsam vorgetragene Choreographie, die bei den Gästen gut ankam.

Am Ende der Veranstaltung gab es selbstverständlich nicht nur eine siegreiche Mannschaft, sondern sechs. Alle Tanzgruppen durften für ihre herausragenden Darbietungen Pokale und Medaillen mit in die Heimat nehmen. Die Gäste aus Polen, Tschechien und Frankreich zeigten sich begeistert von dem insgesamt dreitägigen Aufeinandertreffen. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir hier so viel Spaß haben werden“, äußerte sich Abdérazak Boulajoul aus Frankreich und hofft auf weitere internationale Begegnungen. Andere Sportler witzelten darüber, die Sportart zu wechseln, um im nächsten Jahr erneut mit von der Partie sein zu können.

Doch nicht nur der sportliche Aspekt stand in diesen Tagen auf dem Programm. Die Laubenheimer Tänzerinnen erwiesen sich als hervorragende Gastgeberinnen und zeigten bei einer Stadtführung den europäischen Gästen die Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt.

Beim abendlichen Bowlen erholten sich die jungen Sportler ohne ihre Offiziellen und amüsierten sich prächtig getreu dem Motto: Der Sport spricht alle Sprachen.

Quelle: www.lsb-rlp.de