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September 2020

Landessportbünde

Für drei weitere Jahre bleibt Gundolf Fleischer (Horben bei Freiburg) Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg. In Donaueschingen wurde der 69-Jährige bei der Mitgliederversammlung des BSB einstimmig in seinem Amt bestätigt, das er seit 1995 ausübt. Der BSB verfügt derzeit über 920.000 Mitglieder in 3.200 Vereinen.

Neu in Fleischers „Mannschaft“ ist der Breisacher Dr. Erwin Grom als Vizepräsident, der dieses Amt vom aus Altersgründen ausscheidenden Klaus Kokemüller (Denzlingen) übernahm. Grom ist gleichzeitig Präsident des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes. Klaus Kokemüller wurde nach zwanzig Jahren Mitgliedschaft im Präsidium des BSB zu dessen Ehrenmitglied ernannt.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Vizepräsident Alfred Hirt (Volkertshausen), die Vizepräsidentin Magdalena Heer (Kuppenheim), Monika Lang-Dahlke (Freiburg/Schatzmeisterin), Rudi Krämer (Titisee-Neustadt/Vertreter der Fachverbände), Alfred Klaiber (Singen/Vertreter der Vereine) sowie die Beisitzer Stefan Wirbser (Feldberg), Manuela Gemsa (Bühl), Jürgen Winterhalter (Riegel) und Ole Müller (Ehrenkirchen). Ebenfalls bestätigt wurde Ulrike Korsten-Reck (Freiburg), deren Ressort nach einer Satzungsänderung nicht mehr Frauen, sondern Gleichstellung heißt. Zudem gehören dem Präsidium noch das Ehrenmitglied Dr. Helmut Vollmar (Bötzingen), Geschäftsführer Matthias Krause (Denzlingen) sowie Christian Reinschmidt (Baden-Baden, Leiter der Sportschule Steinbach) an.

Gundolf Fleischer wurde von den rund 200 Delegierten für dessen Verdienste um den Sportbund und sein ehrenamtliches Engagement einstimmig mit der Ehrenplakette, der höchsten Auszeichnung des Sportbundes, geehrt.

In Anwesenheit der beiden Präsidenten des Württembergischen Landessportbundes, Klaus Tappeser, und Badischen Sportbundes Nord, Heinz Janalik, zog Fleischer eine positive Bilanz der Arbeit der letzten drei Jahre. Der noch mit der alten Landesregierung abgeschlossene Solidarpakt mit dem Sport habe sich für beide Seiten bewährt, man habe nunmehr bis 2016 Planungssicherheit. Lediglich im Bereich des kommunalen Sportstättenbaus gebe es große Probleme, so habe die neue Landesregierung die von der Vorgängerregierung zugesagte Verdoppelung der 12 auf 24 Millionen Euro für Baden-Württemberg noch immer nicht zugesagt. Zentrale Themen der nächsten Jahre seien Sport und Gesellschaft, Ganztagesschulen, die Ausweitung der Zusammenarbeit Kommune/Schule/Verein, Spitzensportland Baden-Württemberg und natürlich der finanzielle Sektor.

„Ich bin mit dem Verlauf der Versammlung außerordentlich zufrieden. Ich freue mich insbesondere auch darüber, dass dem BSB-Präsidium wiederum vier Frauen angehören, und dies ohne Quote. Das ist der höchste Anteil in einem bundesdeutschen Sportbund“, so Fleischer. „Das fantastische Ergebnis bei meiner und der Wiederwahl meiner Kolleginnen und Kollegen ist eine Bestätigung der Arbeit der vergangenen Jahre sowie ein Vertrauensvorschuss für die kommenden drei Jahre“, so der BSB-Präsident.

Zuvor sprach Bernhard Schwank (Frankfurt), Direktor Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), zu den Delegierten. Er bescheinigte nicht zuletzt dem Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald in seinem 25. Jubiläumsjahr eine hervorragende Arbeit.

Quelle: Badischer Sportbund Freiburg – http://www.bsb-freiburg.de