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September 2020

Landessportbünde

Die Hamburger Volksbank und der HSB haben Mitte September die „Sterne des Sports“ 2013 vergeben – mit einer echten Überraschung: Anstelle von drei Gewinnern freuen sich in diesem Jahr vier Vereine über einen Stern in Silber und Siegprämien in Höhe von insgesamt 8.000 Euro.

Der Grund: In der Bewertung der Jury erreichten zwei Projekte die gleiche Punktzahl und damit Platz 3. Beide Vereine erhalten jeweils einen kleinen silbernen Stern und das von der Hamburger Volksbank gestiftete Preisgeld.

Der Wettbewerb zeichnet das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Hamburger Sportvereine aus, die sich in diesem Jahr durch besonders anspruchsvolle Projekte aus dem Breitensport auszeichnete. Die Laudatio auf den Gewinner hielt Wettbewerbs-Botschafter und HSV Handball-Trainer Martin Schwalb. Ein Grußwort sprach der Schirmherr der Sterne des Sports in Hamburg, Sportsenator Michael Neumann.

Für die gesellschaftliche Teilhabe von Sportlern mit geistiger Beeinträchtigung erhielt der Phoenix Sport Hamburg e.V. den ersten Platz mit dem großen Stern in Silber und einen Geldpreis in Höhe von 4.000 Euro. Den zweiten Platz belegt der ESV Grün-Weiß Hamburg von 1901 e.V. mit einem kleinen Stern in Silber und 2.000 Euro Preisgeld. Der Verein bietet seit 2005 Fußball für Kinder und Jugendliche mit Handicap. An die beiden dritten Plätze wurde jeweils ein kleiner Stern in Silber und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro vergeben: Die Hamburger Inline-Skating Schule e.V. überzeugte die Jury mit ihrem Projekt „Balance Day – Fit ab 50? Fit und geschickt bis 100!“ genauso, wie die St. Pauli Buccaneers. Die American Football-Abteilung des Traditionsvereins wird für ihr Engagement für Jugendliche aus schwierigsten sozialen Verhältnissen geehrt.

„Die Schirmherrschaft für die Sterne des Sports hat mir auch 2013 wieder viel Freude gemacht. Der Wettbewerb zeigt Jahr für Jahr, welch herausragende Leistungen Vereine im Breitensport für unsere Stadt auf die Beine stellen. Meine Anerkennung gilt dabei nicht nur den Projekten, sondern vor allem auch den Menschen, die meist ehrenamtlich diese Ideen entwickeln und in die Tat umsetzen“, sagte Sportsenator Michael Neumann.

„Für uns ist es in Anbetracht der hohen Qualität und des großartigen Engagements im Hamburger Breitensport selbstverständlich, zwei dritte Plätze auszuloben“, sagt Matthias Schröder, Vorstand der Hamburger Volksbank. „Sport bedeutet immer auch Präsenz. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass sich im nächsten Jahr alle Hamburger Sportvereine bewerben. Damit nutzen sie die Gelegenheit, ihren gesellschaftlichen Einsatz einer breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können. Mit den Sternen des Sports wollen wir dieses Engagement wertschätzen. Wir freuen uns sehr, dass Sportsenator Neumann seine Schirmherrschaft für diesen Wettbewerb verlängert hat.“

Eine hochkarätig besetzte Jury hatte die Projekte überprüft und neben der sportlichen Leistung vor allem das soziale Engagement bewertet. Dazu zählten ebenso klassische Themen wie Gesundheit, Familie und Senioren, als auch gesellschaftspolitische Programme zu Integration und Gleichstellung. Besonders viele Bewerbungen gingen in diesem Jahr in dem Bereich Kinder- und Jugendsport ein.

„Die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ist einer der Arbeitsschwerpunkte des HSB in diesem Jahr. Darum freue ich mich, dass Phoenix Sport die Jury so überzeugen konnte. Alle Bewerbungen haben wieder gezeigt, wie groß die Vielfalt des Engagements unserer Sportvereine ist. Viele Bewerbungen waren würdig, ausgezeichnet zu werden; jeder Verein leistet einen wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag. Unsere vier Gewinner beweisen dies in besonderer Weise. Wir danken der Hamburger Volksbank, mit deren verlässlicher Hilfe wir die Sterne des Sports verleihen können, um die Leistungen der Vereine im Breitensport zu der Aufmerksamkeit verhelfen, die sie verdienen“, sagt Thomas Fromm, Vizepräsident des Hamburger Sportbunds.

Quelle: Hamburger Sportbund – www.hamburger-sportbund.de