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September 2020

Landessportbünde

Der Präsident des Landessportbundes Hessen e.V. (lsb h), Dr. Rolf Müller, drängt auf die Einführung einer sogenannten „Profilquote“ für Spitzensportler an hessischen Hochschulen. „Eine solche Regelung, die in zulassungsbeschränkten Studiengängen eine gewisse Zahl von Studienplätzen für A-, B- und C-Kaderangehörige zur Verfügung stellt, wäre eine gute Chance, ein Studium und den Leistungssport miteinander zu verbinden“, betonte der Sportbund-Chef.

Die äußerst positiven Erfahrungen mit dem dualen System beim Studium zum Polizei-Kommissar in Hessen könnten für die „Profilquote“ Pate stehen. Für den lsb h sei es daher eine wichtige Forderung, durch die Änderung des Hochschulgesetzes einen Weg zu eröffnen, mit dem diese neue Form der dualen Karriere für Spitzensportler ermöglicht werde. Er sei davon überzeugt, dass sich im Hessischen Landtag eine deutliche Mehrheit für die Einführung einer solchen Quote finden werde, da durch ein solches Signal der Spitzensport-Standort Hessen gesichert und gestärkt werden könne, sagte Rolf Müller.

„Nachdem wir schon Vereinbarungen mit den hessischen Hochschulen getroffen haben, die eine Vereinbarkeit ihres Studiums mit der Trainings- und Wettkampfbelastung von Hochleistungssportlern intern verbessern, wäre die Profilquote die konsequente Ergänzung, Studium und Spitzensport zu verbinden, um den Weg zwischen Trainingsstätte und ortsnaher Hochschule zu verkürzen“, so der lsb h-Präsident. Dass dadurch zudem die hessischen Hochschulen an Attraktivität für Spitzenathleten gewinnen können, sei ein sehr erfreulicher Effekt.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dieses Instrument, mit dem in Form einer dualen Karriere Studium und Leistungssport besser vereinbart werden können, bald in eine rechtliche Form gegossen haben“, erklärte Rolf Müller.

Quelle: Landessportbund Hessen – www.landessportbund-hessen.de