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September 2020

Landessportbünde

Der Niedersächsische Fußballverband ist auch in den kommenden Jahren in den Gremien des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stark vertreten. Reinhard Grindel aus Rotenburg an der Wümme wurde beim DFB-Bundestag Ende Oktober in Nürnberg einstimmig zum Schatzmeister gewählt. Alle 259 stimmberechtigten Delegierten wählten Grindel, der damit Horst R. Schmidt ablöst, der das Amt des DFB-Schatzmeisters seit 2007 innehatte.

Reinhard Grindel zu seiner Wahl: „Diese Zustimmung freut mich außerordentlich. Sie ist ein großer Vertrauensvorschuss, den ich im neuen Amt rechtfertigen möchte. Auf die Herausforderungen als Schatzmeister fühle ich mich durch die vielen guten Gespräche mit Wolfgang Niersbach, Helmut Sandrock und Stefan Hans gut vorbereitet. Ganz besonders dankbar bin ich für die große Unterstützung, die ich von Horst R. Schmidt erhalten habe. Es war großartig, in welch vertrauensvoller und harmonischer Weise ich von meinem Vorgänger bei der Einarbeitung unterstützt worden bin“, sagte der 1. Vizepräsident des NFV. „Ich bin für eine starke DFB-Zentrale in Frankfurt. Ich bin für einen starken Ligaverband. Ich bin aber auch für starke 21 Landesverbände. Ich möchte meinen Beitrag leisten für eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt, mit gegenseitigem Verständnis füreinander.“ (Quelle: www.dfb.de).

Der aus dem niedersächsischen Garrel stammende Eugen Gehlenborg ist neuer DFB-Vizepräsident. Der amtierende Präsident des Norddeutschen Fußball-Verbandes tritt die Nachfolge von NFV-Präsident Karl Rothmund an, der aus Altersgründen nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidieren konnte. Gehlenborg verantwortet als DFB-Vizepräsident künftig auch das sozial- und gesellschaftspolitische Engagement des Verbandes. In dieser Eigenschaft ist der Diplom-Pädagoge auch geschäftsführender Vorsitzender der DFB-Stiftung Egidius Braun und Vorsitzender der Sepp-Herberger-Stiftung. Grindel ist als DFB-Schatzmeister satzungsgemäß auch für die Finanzen der Stiftungen zuständig.

Karl Rothmund zur Wahl der beiden Niedersachsen: „Ich hätte ohnehin nicht mehr kandidiert, um jüngeren Leuten Platz zu machen. Reinhard Grindel (52) und Eugen Gehlenborg (66) werden den Niedersächsischen und Norddeutschen Fußballverband kompetent und würdig beim DFB vertreten“, betonte Rothmund. Auf den reichen Erfahrungsschatz von Karl Rothmund wird der Deutsche Fußball-Bund auch in Zukunft nicht verzichten. Der 70-Jährige wird weiterhin Mitglied im Aufsichtsrat der DFB-Wirtschaftsdienste GmbH sein. Damit würdigt der DFB seine großen Verdienste, die er sich beim Aufbau der DFB-Medien GmbH erworben hat. Apropos Verdienste: Karl Rothmund, der beim Niedersächsischen Fußballverband die deutsch-polnischen Beziehungen aufgebaut hat, wird auch in Zukunft innerhalb des DFB für die Beziehungen zwischen den beiden Fußballverbänden zuständig sein.

Wilfried Heitmann (Drentwede) wurde mit der Goldenen DFB-Ehrennadel ausgezeichnet . Der Niedersachse hat in den Jahren 1978 bis 1990 als Bundesliga-Schiedsrichter 106 Spiele geleitet. Seit 1991 gehörte er dem DFB-Schiedsrichter-Ausschuss an, seit Mai 2010 ist er Mitglied der Schiedsrichter-Kommission.

Zur Sache

NFV-Präsident Karl Rothmund, auch Schatzmeister des Norddeutschen Fußball-Verbandes (seit 2006), gehörte dem DFB-Präsidium seit 2007 an. Von 1990 bis 2005 war er Verwaltungsdirektor des Niedersächsischen Fußballverbandes und 2006 Leiter der WM-OK-Außenstelle Hannover. 2005 übernahm er die Präsidentschaft des Niedersächsischen Fußballverbandes. Die 21 Präsidenten der Regional- und Landesverbände hatten knapp zwei Monate vor dem DFB-Bundestag ein einstimmiges Votum für Reinhard Grindel als Schatzmeister abgegeben. Grindel ist derzeit 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes und beim DFB Mitglied in den Ausschüssen Nachhaltigkeit (Bereich Anti-Korruption) sowie Steuern und Abgaben zuständig. Darüber hinaus wirkte der 51-jährige Rotenburger entscheidend daran mit, die drohende Verdoppelung der Beiträge für Vereine an die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft abzuwenden. (Quelle: dfb.de)

Quelle: www.nfv.de