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November 2020

Landessportbünde

Das vom Kreissportbund (KSB) Emsland und drei Einrichtungen der Behindertenhilfe der Region im September gestartete Projekt InduS – Inklusion durch Sport im Emsland – hat die Ergebnisse einer Bedarfserhebung vorgelegt.

1.000 Menschen mit Behinderungen teilten der Projektgruppe unter Leitung von Frank Eichholt (Christophorus-Werk Lingen) und Hermann Plagge (Kreissportbund Emsland) ihre Wünsche für inklusive Sportangebote mit – eine Rücklaufquote von rund 30 Prozent. Im Projekt sind auch das St. Vitus-Werk Meppen sowie das St. Lukas-Heim Papenburg engagiert.

Knapp 90 Prozent der Befragten äußerten den Wunsch, dass die Sportvereine sich dem Thema Inklusion öffnen. Nicht nur der Wunsch nach entsprechenden Sportangeboten ist außergewöhnlich ausgeprägt (74,8 %), auch würden die Menschen mit Behinderung solche Angebote in hohem Grade sofort oder später nutzen (80,1 %). Dadurch hätten die Projektpartner ein eindeutiges Mandat zur Umsetzung erhalten, betont Hermann Plagge.

Im nächsten Schritt sind Informationsveranstaltungen in Lingen, Meppen und Papenburg geplant, um „alle direkt Beteiligten und Interessierten wie Sportvereine, Übungsleiter, Eltern, Mitarbeiter der Einrichtungen und natürlich die Menschen mit Behinderung für das Thema Inklusion durch Sport zu gewinnen“, führt Hermann Plagge aus. Die Veranstaltungstermine sind für Anfang des Jahres 2014 vorgesehen.

Weitere Informationen erteilt der Kreissportbund Emsland e. V. unter:

Tel.: 05952 940106, eMail: kontakt@indus-emsland.de

 

Quelle: www.lsb-niedersachsen.de