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Dezember 2020

Landessportbünde

Die Alexander-Otto-Sportstiftung hat im Februar zum vierten Mal den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Werner-Otto-Preis im Hamburger Behindertensport verliehen. Ausgezeichnet wurde das inklusive Handballprojekt Freiwurf Hamburg. Initiatoren sind die Vereine AMTV Hamburg, SVE Eidelstedt, FC St. Pauli und Elmshorner HT. Mit ihrer vereinsübergreifenden Arbeit ist die Initiative Vorreiter bei der Inklusion im Handballsport und zugleich in mehreren Hamburger Stadtteilen präsent. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro verbunden.

Mit Preisgeldern verbundene Anerkennungen erhielten das Gemeindepsychiatrische Zentrum Eimsbüttel für sein Fußballangebot „Soul-Kicker Eimsbüttel“ (5.000 Euro), das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum Wilhelmsburg für die Inklusion sprachbehinderter Kinder und Jugendlicher (3.000 Euro), der Hamburger Gehörlosen Sportverein und der Hamburger und Germania Ruder Club für das gemeinsame Ruderangebot für Gehörlose (7.000 Euro).

Erstmals ehrte die Sportstiftung zudem zwei Projekte mit dem Hamburger Sport-Leuchtturm, die über Hamburg hinaus besondere Strahlkraft haben. Ausgezeichnet wurde mit dem Sport-Leuchtturm der Hamburger SV in Kooperation mit dem Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg für den Aufbau des inklusiven Rollstuhlbasketball-Teams BG Baskets Hamburg sowie die Evangelische Stiftung Alsterdorf für den Bau der ersten umfassend behindertengerechten Sporthalle in Alsterdorf. Die Auszeichnungen sind mit projektbezogenen Förderungen verbunden.

Eine Fachjury, der u.a. die Hamburger Paralympionikinnen Edina Müller und Dorothee Vieth angehörten, kürte die Gewinner unter 27 eingereichten Projekten. Preiswürdig waren Projekte im Bereich des Hamburger Behindertensports, die zur Inklusion und Förderung behinderter Menschen im Sport beitragen. Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Senatsempfangs in Anwesenheit von Sportsenator Michael Neumann, Alexander Otto sowie rund 100 Gästen aus Hamburgs Sport, Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien im Hamburger Rathaus statt.

Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Sportstiftung: „Die eingereichten Projekte für unseren diesjährigen Preis belegen, welch großartige Arbeit vor allem auch durch viele Ehrenamtliche im Behindertensport geleistet wird. Mit dem Preis möchten wir dieses Engagement würdigen und zugleich auf nachahmenswerte Projekte aufmerksam machen. Schließlich erfahren wir in der Stiftungsarbeit, dass es noch weiterer Anstrengungen bedarf, um behinderten Menschen die Teilhabe am Sport und darüber hinaus am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.“

Quelle: http://www.hamburger-sportbund.de/