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September 2020

Landessportbünde

Gemeinsames Plädoyer für die kontinuierliche Arbeit an der sportlichen Basis: LSB-Präsident Walter Schneeloch und Bernd Neuendorf, Staatssekretär im NRW-Sportministerium, haben auf der Mitgliederversammlung 2014 des LSB NRW am 8. Februar in Recklinghausen die hohe Bedeutung der getroffenen Vereinbarungen zwischen Landessportbund und Landesregierung als starke Partner betont.

Nicht nur mit Blick auf den im Sommer 2013 unterzeichneten „Pakt für den Sport“ stellten beide die erfreuliche Stellung des organisierten Sports im führenden Bundesland bei ihren Ausführungen in Recklinghausen in den Mittelpunkt.

LSB-Programme als tragende Säulen

„Unsere vier großen Programme, die zahlreichen Kooperationen mit wichtigen Organisationen sowie eine solide finanzielle Basis sind unsere drei entscheidenden Säulen. Mit unseren bisherigen Ergebnissen brauchen wir uns nicht zu verstecken. Aber wir müssen das, was der organisierte Sport leistet, noch präziser und nachvollziehbarer belegen“, erklärte LSB-Präsident Schneeloch in Recklinghausen.

In Vertretung von Sportministerin Ute Schäfer betonte Staatssekretär Neuendorf: „Es ist uns gemeinsam gelungen, den Sport im Ganztag zu sichern und die ´Formel 3+2+X´ hartnäckig zu verfolgen. Auch die mittlerweile 600 Bewegungskindergärten sind ein Riesenerfolg.“

Anwesend waren ca. 350 Personen, die über 398 von 476 möglichen Stimmen verfügten. LSB-Präsidiumsmitglied Stefan Klett stellte den Delegierten den Wirtschaftsplan 2014 vor, der einstimmig genehmigt wurde.

Talkrunde zu Doping und Medikamentenmissbrauch

Passend zur schwelenden Dopingdiskussion rund um Olympia 2014 in Sotschi diskutierte eine vom LSB-Vorstandsvorsitzenden Dr. Christoph Niessen moderierte Talkrunde mit Dr. Mischa Kläber, Ressortleiter „Präventionspolitik und Gesundheitsmanagement“ beim DOSB, Dr. Lars Mortsiefer, Vorstandsmitglied der NADA, Siebenkämpferin und LSB-Botschafterin Jennifer Oeser sowie Gisela Hinnemann, LSB-Vizepräsidentin Leistungssport, die heikle Thematik.

LSB-Nachwuchspatenschaften für NRW-Toptalente

Danach waren Oeser und Hinnemann nochmals im Einsatz, um die nächsten Nachwuchspatenschaften im Leistungssport zu vergeben – von 3.600 Euro pro Jahr profitieren der Squash-Spieler André Igelbrink, Para-Leichtathlet Philipp Waßenberg sowie Badminton-Spielerin Judith Petrikowski.

Im Rahmen der dreistündigen Vormittagsveranstaltung im Ruhrfestspielhaus wurde dem früheren LSB-Präsidiumsmitglied und langjährigen LSB-Integrationsbeauftragten Hans-Peter Schmitz die LSB-Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Einrichtungen in Hachen und Hinsbeck mit neuem Namen

Außerdem wurden die veränderten Namen für die beiden Einrichtungen in Hachen und Hinsbeck bekannt gegeben. Die bisherige Willi-Weyer-Schule heißt nun „Sport- und Tagungszentrum Hachen“, das Feriendorf wurde in „Sport- und Erlebnisdorf Hachen“ ebenso umbenannt wie das Feriendorf Hinsbeck in „Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck“.

Darüber hinaus lieferte Mona Küppers, Sprecherin der Frauen im LSB NRW, einen Impuls zum Thema „Ohne SIE gäbe es weniger SIEge“. Gemeinsam mit LSB-Präsident Schneeloch nahm Reinhard Brücker, Vorstandsvorsitzender der BKK vor Ort, insgesamt vier Ehrungen an engagierte Vereinsmitarbeiter im Bereich „Sport und Gesundheit“ vor. Das neue Positionspapier „Sport- und Bewegungsräume“ liegt ab sofort in gedruckter Form vor. Als Personalie wurde der Versammlung der Rücktritt der bisherigen Vizepräsidentin Bärbel Dittrich mitgeteilt.

(Foto: Walter Schneeloch, rechts und Stefan Klett, links)

Quelle: www.lsb-nrw.de