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Oktober 2020

ARAG

„Bei dem Wind geh ich nicht vor die Tür“? Gerade bei dem Wind, da macht es nämlich am meisten Spaß, das Kiten.

Als Europas größter Sportversicherer sagen wir Ihnen, was dahinter steckt.

Kiten, das ist nicht einfach ein anderes Wort für Drachensteigen. Es ist auch nicht – wie viele denken –- eher ‘was für Kinder. Früher vielleicht. Aber auch das stimmt nicht so ganz. Das Drachensteigen reicht bis ins 6. Jahrhundert vor Christus zurück und begeisterte schon damals Jung und Alt. So hatte zum Beispiel der Kaiser von China seinen eigenen heiligen Drachen, den nur er fliegen lassen durfte.

Heute gibt es Drachen in hunderten Variationen, von denen zwei Arten aus dem Drachensteigen eine trendige Sportart machen: die mehrleinigen Lenkdrachen sowie die Zugdrachen.

Lenkdrachen haben mehrere Leinen und werden von ihrem Piloten mit je einem Griff auf der linken und der rechten Seite gesteuert. Zweileiner gehören dabei zu den beliebteren Arten. Wie der Name schon sagt, sind diese Drachen mit zwei Lenkleinen ausgestattet.

An Vierleinerdrachen sind zusätzlich zwei Bremsleinen befestigt, die Rückwärtsflüge oder trickreiche Drehungen ermöglichen. Beim Steuern der Lenkdrachen werden sowohl die menschlichen Kräfte, aber auch die wechselnden Luftströmungen genutzt, um den Kite elegant am Himmel tanzen zu lassen.

Je nach Windstärke kann aber auch der Drachen zeigen, was in ihm steckt: Dabei werden selbst schwergewichtigere Piloten einige Meter weit gezogen oder kommen sogar ins Schweben. Kein Wunder also, dass diese Form des Drachensteigens Powerkiting heißt.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, wird irgendwann einen Zugdrachen ausprobieren wollen. Dieser erlaubt es, die Windkraft für rasante Fahrten und Sprünge in Kombination mit den verschiedensten Sportgeräten zu nutzen – zum Beispiel mit einem Surfbrett, Snowboard oder Buggy. Das nennt man dann „in der Szene“ Kitesurfen, Snowkiting oder Kitebuggyfahren.

Doch ganz gleich, für welche Form des Kitens man sich auch entscheidet: Jede ist einfach mitreißend – im wahrsten Sinne des Wortes…