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Oktober 2020

Landessportbünde

Anlässlich des fünften Todestages des ehemaligen deutschen Nationalspielers und Torhüters von Hannover 96, Robert Enke († 10. November 2009), veranstaltet die Robert-Enke-Stiftung in Kooperation mit dem Landesmuseum Hannover eine fünftägige Aufklärungs- und Erinnerungsausstellung, die vom 07. bis einschließlich 11. November 2014 im Landesmuseum zu sehen ist. Ergänzt wird die Ausstellung „ROBERT gedENKEn – unser Freund und Torwart“ um zwei hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen.

Kernstück der Veranstaltungsreihe ist eine Erinnerungsausstellung mit einzigartigen Ausstellungsstücken wie beispielsweise Trikots von den Stationen Robert Enkes bei Hannover 96, Benfica Lissabon, dem FC Barcelona oder auch der Deutschen Fußballnationalmannschaft. „Unserer Stiftung ist es wichtig, diese Tage auf eine angemessen stilvolle Art zu begehen. Hierbei sollen die Fußballanhänger einerseits die Möglichkeit erhalten, meinem Mann zu gedenken und vielleicht auch die eine oder andere Anekdote aus seiner Karriere erfahren, die ihnen noch nicht bekannt ist. Gleichzeitig nutzen wir den Rahmen, um mithilfe der Erlebnisausstellung ‚GRENZen erLEBEN‘ vielen Nicht-Betroffenen zu verdeutlichen, was es heißt, an einer psychischen Erkrankung zu leiden“, erläutert Teresa Enke (Foto) die Vorgehensweise.

Abseits der gängigen Multiplikatoren informiert und entmystifiziert „GRENZen erLEBEN“ durch Erleben sowie Selbsterfahrung, durch aktive Auseinandersetzung – eine vollkommen andere Form der Information und Aufklärung über psychische Erkrankungen. „GRENZen erLEBEN“ basiert in seinem Herzstück aus zwei Räumen, die abgeschlossen und getrennt voneinander mittels verschiedener Reize (akustisch, visuell, taktil und sozial) einen authentischen Eindruck vermitteln, wie Depression und Schizophrenie sich „anfühlen“. Als Erfahrungs- und Erlebniswelt richtet sie sich an die nicht-betroffene Allgemeinbevölkerung, ob Fachpublikum oder interessierter Laie, ob jugendlicher oder älterer Mensch. „GRENZen erLEBEN“ kann erst ab 16 Jahren und nur mit Voranmeldung besucht werden.

Besonders darf sich das Publikum auf zwei Podiumsdiskussionen freuen, die die Titel „Volkskrankheit Depression“ und „Robert Enke – unser Freund und Torwart“ tragen. Am 07. November um 19 Uhr tritt Teresa Enke gemeinsam mit der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, und Prof. Dr. Petra Garlipp, Oberärztin der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover auf die Bühne, um das Thema „Volkskrankheit Depression“ aus fachlicher, gesellschaftspolitischer und der Sicht einer Angehörigen zu erörtern. Die Moderation übernimmt der Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung Hendrik Brandt.

Am 11. November um 19 Uhr berichten mit Jupp Heynckes, Marco Villa und Biograph Ronald Reng (Moderation) drei einstige Weggefährten über ihre gemeinsame Zeit mit dem achtmaligen deutschen Nationalspieler. Die Diskussion „Robert Enke – unser Freund und Torwart“ wird darüber hinaus den Abschluss der Veranstaltungsreihe darstellen.

Eine Eintrittskarte für die Podiumsdiskussionen kostet jeweils 10 Euro und kommt der Robert-Enke-Stiftung zu Gute. Die beiden Ausstellungen können in den unten genannten Öffnungszeiten kostenlos besucht werden. Aufgrund begrenzter Kapazitäten für die Erlebnisausstellung GRENZen erLEBEN ist hierfür eine Voranmeldung bei der Robert-Enke-Stiftung nötig.

  • Weiterführende Informationen unter: www.robert-enke-stiftung.de
  • Ort: Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover
  • Öffnungszeiten der Ausstellungen: Freitag von 9 bis 17 Uhr; Samstag und Sonntag von 9 bis 18 Uhr; Montag und Dienstag von 9 bis 17 Uhr
  • Ticketbestellung für die Podiumsdiskussionen ab dem 16. Oktober 2014 unter: tickets@robert-enke-stiftung.de oder 05105-77555510; Kartenpreis: 10 Euro (freie Platzwahl)
  • Anmeldung (notwendig) für GRENZen erLEBEN ab sofort unter: info@robert-enke-stiftung.de oder 05105-77555511 (nur am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag zwischen 9 bis 15 Uhr)
  • Für Presseanfragen bzw. Anmeldungen zu den Podiumsdiskussionen wenden Sie sich bitte an: Dennis von Wildenradt, Leiter Kommunikation/Kulturvermittlung, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Willy-Brandt-Allee 5, 30169 Hannover, T (0511) 9807-626, dennis.wildenradt@nlm-h.niedersachsen.de

Quelle: www.nfv.de