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Dezember 2020

Landessportbünde

Vor 20 Jahren regte der Landessportbund Rheinland-Pfalz zusammen mit der nationalen Sportschule des Großherzogtums Luxemburgs an, eine Gemeinschaft zu gründen, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa im und über den Sport hinaus fördern soll. So wurde der Eurosportpool aus der Taufe gehoben, bei dem neben Rheinland-Pfalz und Luxemburg die Regionen Lothringen, Wallonie-Bruxelles und das Saarland mitwirken. Mitte November wurde das 20-jährige Jubiläum des Eurosportpools auf der Coque auf Kirchberg in Luxemburg gefeiert.

Auch der LSB war bei den Feierlichkeiten zahlreich vertreten. Neben Hauptgeschäftsführer Lothar Westram nahmen Helmut Loenenbach (Leiter des Arbeitskreises für Internationale Fragen), Daniel Mouret (Referent Internationales) sowie Klaus Klaeren (Geschäftsführer der Europäischen Akademie des Rheinland-Pfälzischen Sportes in Trier) teil. Mit von der Partie war unter anderem auch die für europäische Zusammenarbeit zuständige Staatsekretärin Heike Raab. Loenenbach zeigte sich beeindruckt davon, wie sich der Eurosportpool in den vergangenen beiden Jahrzehnten entwickelt hat und von welcher Dynamik er bis heute geprägt ist.

Die europäische Idee mit Leben füllen

„Einen Beitrag zum Zusammenleben der Völker Europas zu leisten“ – so lautet der Leitsatz des Eurosportpools, der sich seit 1996 prächtig entwickelt hat. Den Formulierungen sind immer wieder konkrete Maßnahmen gefolgt, die vor allem Trainerausbildungen, Schulsport, Jugendarbeit und ethische Werte im Sport in den Regionen verbessert haben. Der Europäische interregionale Pool des Sports bietet Sportlern, Trainern und Funktionären eine gute Plattform, um sich auszutauschen. „Der Eurosportpool zeigt, wie einfach der Austausch und die Organisation gemeinsamer Projekte vonstattengehen können“, betonte Camille Dahm, Präsident des Eurosportpools. „Wir kennen keine Grenzen.“ Die „Tour du Fair-Play“ sowie die Austragung interregionaler Schulsportturniere sind nur einige Bespiele der vielen Eurosportpool-Projekte. Dahm betonte, dass bei sportlichen Wettkämpfen weniger das Gegeneinander, sondern vor allem das Miteinander gefördert werden soll.

„Wir freuen uns über das Geburtstagsgeschenk der luxemburgischen Ministerin für die Großregion, Corinne Cahen, an den Eurosportpool“, resümierte Helmut Loenenbach. „Der Eurosportpool erhält ab dem kommenden Jahr einen eigenen Sitz im Haus der Großregion in Esch-sur-Alzette.“ Genutzt werden können die Räumlichkeiten für Tagungen, Seminare oder auch Konferenzen. „Darauf haben wir seit Jahren hingearbeitet – wir freuen uns über die besondere Anerkennung unserer Arbeit für den Sport in der Großregion“, sagte Loenenbach. Für den Eurosportpool stelle dies einen großen Schritt nach vorne dar und fördere eine noch bessere Zusammenarbeit. Auch in der Beratung der finanziellen Fördermöglichkeiten werde dem Eurosportpool so ein effizienteres Arbeiten ermöglicht.

Quelle: www.lsb-rlp.de