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September 2020

Landessportbünde

Der Hauptausschuss des Landessportbundes Sachsen (LSB) hat sich Ende März in der Sportschule „Egidius Braun“ in Leipzig zu seiner turnusmäßigen Tagung getroffen. LSB-Präsident Ulrich Franzen betonte in seinem Bericht die positive Entwicklung des LSB als Dachorganisation des Sports in Sachsen.

„Partnerschaftlich gehen alle Kreis- und Stadtsportbünde, Landesfachverbände, Verbände mit besonderen Aufgaben sowie vor allem die tausenden unermüdlich engagierten Ehrenamtlichen und natürlich auch die Hauptamtlichen mit einem unschlagbaren Enthusiasmus voran – auch im vergangenen Jahr“, sagte der LSB-Präsident in seinem Bericht. So konnte der Landessportbund Sachsen seine Mitgliederzahlen im vergangenen Jahr zum fünfzehnten Mal in Folge steigern. Nach der aktuellen Bestandserhebung sind nunmehr 664.132 Sachsen in 4.460 Sportvereinen aktiv. Das bedeutet einen Zuwachs von 7.555 Mitgliedschaften im Vergleich zum Vorjahr und einen erneuten Mitgliederrekord. Franzen betonte: „Dafür gebührt unser Dank all jenen, die dies überhaupt erst möglich machen!“

Christian Piwarz, der Sächsische Staatsminister für Kultus, war als Vertreter des American Football-Verbandes Sachsen vor Ort und nahm nach der Rede des LSB-Präsidenten kurz Stellung zur aktuellen Diskussion um eine mögliche Reduktion der Stundentafel. Er betonte, dass noch keine Entscheidung über die Streichung der dritten Sportstunde gefallen sei. Zusätzlich wies er deutlich auf die Gesprächsbereitschaft des Ministeriums mit dem LSB hin.

Im Namen des Freistaats überbrachte Max Winter, Abteilungsleiter Sport im Sächsischen Innenministerium, anschließend Glückwünsche zur Mitgliederentwicklung und lobte die Rolle des Ehrenamts in Sachsen. In diesem Zusammenhang begrüßte er ausdrücklich die Maßnahmen des Landessportbundes zur Engagementförderung. Der Stellenwert des Sports spiegele sich nicht zuletzt auch in der Förderung durch den Freistaat wider, deren Aufwuchs Winter für den nächsten Doppelhaushalt 2019/20 in Aussicht stellte.

Stellvertretend für alle im sächsischen Sport engagierten Ehrenamtlichen zeichneten Ulrich Franzen und Max Winter zudem gemeinsam Prof. Dr. Alexander Hodeck und Heiko Schinkitz aus. Hodeck wurde mit einem Erinnerungsgeschenk aus dem LSB-Vorstand verabschiedet und für seine in den vergangenen vier Jahren geleistete Arbeit als Schatzmeister geehrt. „Mit Fingerspitzengefühl, Strategie und Taktik wurde gemeinsam mit dem Hauptamt der jährliche Haushaltsplan erstellt, in dessen Ergebnis der Landessportbund Sachsen immer auf eine solide Haushaltssituation verweisen konnte. Die Präsidiumsmitglieder schätzten seinen sachlichen, durchdachten und loyalen Arbeitsstil“, sagte Rica Wittig, LSB-Präsidiumsmitglied für Chancengleichheit, in ihrer Laudatio. Heiko Schinkitz, der Präsident des Stadtsportbundes Chemnitz, bekam die Ehrenplakette des Landessportbundes Sachsen verliehen. „Durch seine langjährige Arbeit konnten unter anderem umfangreiche Bauprojekte und Sanierungen von Sportstätten umgesetzt werden. Des Weiteren unterstützte er die Vereine bei der Organisation von nationalen und internationalen Großsportevents. Heiko Schinkitz ist in Chemnitz der erste Ansprechpartner in Sachen Sport“, so Wittig.

Der Hauptausschuss genehmigte einstimmig den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 und gewährte dem LSB-Präsidium für diesen Zeitraum Entlastung. Der Etat für 2018 wurde ebenfalls ohne Gegenstimmen bestätigt. Dr. Nadja Walter von der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig wurde einstimmig zur Good-Governance-Beauftragten des LSB gewählt.

Quelle: www.sport-fuer-sachsen.de