Sport-Informations-Dienst (SID)

Andrea Eskau, Martin Fleig, die Para Ski nordisch-Staffel und Denise Grahl als Para Sportler des Jahres ausgezeichnet

November 2018

Düsseldorf – Die Helden von PyeongChang haben auch bei der Wahl der Para Sportler des Jahres 2018 aufgetrumpft: Andrea Eskau schnappte sich nach ihren großen Erfolgen vor allem bei den Winterspielen den nächsten Titel, Martin Fleig krönte sein 2018 nach dem historischen Gold in Südkorea als Para Sportler des Jahres und die Para Ski nordisch-Staffel mit Alexander Ehler, Steffen Lehmker und Eskau wurde beste Para Mannschaft. Die Trophäe der Para Nachwuchssportlerin ging an Schwimmerin Denise Grahl, der Ehrenpreis an Heinrich Popow. Ausgezeichnet wurden die Preisträger Ende November vor 450 geladenen Gästen in der Düsseldorfer Rheinterrasse.

Neue Location und neuer Look – nach acht Jahren in Köln hatte der Deutsche Behindertensportverband seine erfolgreichsten Athletinnen und Athleten erstmals in Düsseldorf in der Rheinterrasse und mit einer festlichen Gala geehrt (Foto: PA/DBS). Und die Deutsche Paralympische Mannschaft blickte auf ein Jahr der Superlative zurück: 19 Medaillen bei den Paralympics in PyeongChang sowie 31 Titel bei Welt- und Europameisterschaften, dazu die Rollstuhlbasketball-WM in Hamburg sowie die Para Leichtathletik-EM in Berlin. „Unsere Sportlerinnen und Sportler sind nicht nur erfolgreich, sie sind auch Vorbilder und Mutmacher für die Gesellschaft. Ihre Lebensleistungen faszinieren Menschen mit und ohne Behinderung, ihre sportlichen Darbietungen animieren den Nachwuchs. Wir sind glücklich und stolz über solche Aushängeschilder und Ausnahmeathleten“, blickte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher auf das Para Super-Jahr 2018 zurück.

DBS-Ehrenpreis an Heinrich Popow

Entsprechend hatten die zehn Mitglieder der Expertenjury und die Öffentlichkeit beim Online-Voting die Qual der Wahl, sich angesichts der Vielzahl an Top-Leistungen auf ihre Favoriten festzulegen. Dabei wurde die Anzahl der Nominierten für die öffentliche Wahl bei der Para Sportlerin und beim Para Sportler von drei auf fünf angehoben. Ins Endergebnis flossen diesmal gleichermaßen die Resultate des Expertengremiums und der Öffentlichkeit – noch eine Veränderung. Neu war zudem, dass auch über die Para Nachwuchssportler öffentlich abgestimmt werden konnte. Weitere Premiere: Erstmals gab es für die Geehrten auch Prämien – ein zusätzlicher Lohn für die herausragenden Leistungen.