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April 2019

Sport-Informations-Dienst (SID)

Köln/Lausanne (SID) Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat in Zusammenarbeit mit der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) einen neuen Leitfaden für eine umweltfreundliche Planung und Gestaltung von Sportstätten entwickelt. Ziel ist es, negativen Auswirkungen auf die Natur zu vermeiden und darüber hinaus Effekte zur Entwicklung von Natur zu erzielen.

„Wir sind stolz darauf, mit ICUN eine Partnerschaft zu haben, die es ermöglicht, dass der Sportsektor zum Erhalt der natürlichen Welt beitragen kann“, sagte IOC-Generaldirektor Christophe de Kepper. In der Vergangenheit war das IOC durch den Eingriff in die Natur beim Bau von olympischen Sportstätten oftmals kritisiert worden.

Der Leitfaden zeigt unter anderem auf, wie beim Bau von Sportanlagen Naturschutzgebiete und Nationalparks geschützt werden und die regionalen Bemühungen von Umweltkämpfern um den Erhalt der biologischen Vielfalt berücksichtigt werden können. Der neue Leitfaden wurde auf der Umweltgipfel der Vereinten Nationen in Nairobi/Kenia vorgestellt.