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Juli 2019

Landessportbünde

Die Talsohle ist durchschritten. Es ist ein großer Sprung nach vorne. Auf diesen Nenner kann man die Sportabzeichen-Bilanz des Sportbundes Rheinland für 2018 bringen. So wurden im abgelaufenen Jahr im Rheinland 24.177 Sportabzeichen abgelegt. Dies sind 1.841 mehr Sportabzeichen als 2017, eine Steigerung um 8,2 Prozent. Maßgeblichen Anteil an diesem erfreulichen Ergebnis haben die Schulen mit aktuell 14.586 Abnahmen (2017: 12.988) – eine neuer Rekord mit einer Steigerung von 12,3 Prozent. Aber auch bei den Vereinen zeigt die Tendenz nach oben. So wurden hier 2018 10.477 Sportabzeichen verliehen, ein Plus von 6,4 Prozent gegenüber 2017. Demnach entfallen rund 57 Prozent aller Sportabzeichen auf die Schulen im Rheinland, rund 41 Prozent gehen an die SBR-Vereine.

Verteilt auf Altersklassen, wurden 2018 mehr  als drei Viertel aller Sportabzeichen (18.920) von Jugendlichen erworben, was eine Zunahme von 1.762 Abnahmen bedeutet. Aber offenbar sind die erwachsenen Sportabzeichen-Absolventen fitter als die jungen. So legten rund 67 Prozent der Erwachsenen das Sportabzeichen in Gold ab, wohingegen nur 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen die goldenen Bedingungen erfüllten. Also noch genug Luft nach oben und Ansporn, den Sportabzeichen-Wettbewerb besonders an den Schulen zu forcieren.

Die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer, zeigt sich hoch erfreut über diese Entwicklung. „Unsere Maßnahmen, die Attraktivität des Deutschen Sportabzeichen zu erhöhen, zeigen Wirkung“, sagt Sauer. So ist es dem SBR gelungen, in acht Sportkreisen Kooperationsverträge mit den dort ansässigen Sparkassen zu schließen. Die Verträge sind je nach Region unterschiedlich gestaltet. Einige Sparkassen fördern jedes abgelegte Sportabzeichen direkt mit einem Betrag an Schule und Verein, andere zahlen einen Pauschalbetrag an den SBR, damit für die Schulen durch die Abnahmen keine Kosten entstehen. Ziel des SBR sei es, so Sauer, eine flächendeckende Kooperation mit den Sparkassen zu erzielen und kündigt für 2019 weitere Sponsoren-Gespräche an.

Auch in den Kleinvereinen des SBR (unter 100 Mitgliedern) hat das Deutsche Sportabzeichen offenbar Tritt gefasst. Wurde in 2017 in nur fünf Kleinvereinen das Sportabzeichen angeboten, so stieg die Zahl in 2018 auf 20 Vereine. Ein zartes Pflänzchen, das noch gegossen werden will. Deshalb will Sauer das 2018er-Projekt fortführen. Danach können Kleinvereine mit den meisten Sportabzeichen-Abnahmen bis zu 250 Euro gewinnen.

Die SBR-Präsidentin blickt optimistisch in die Sportabzeichen-Saison 2019. Auftakt ist ein Aktionstag, den der SBR gemeinsam mit der TG Konz am Samstag, 18. Mai, veranstaltet. Gleichzeitig  bittet Sauer alle Sportabzeichenprüfer, das neu geschaffene Onlineportal zu nutzen und die Prüfergebnisse auf diesem Weg an den SBR zu übermitteln.

Nutze das DSA-Onlinemodul!
Nach Einführung des Onlinemoduls wurden in 2018 bereits 5.834 Sportabzeichen elektronisch an den SBR übermittelt. Ziel ist es, in diesem Jahr die Online-Eingabe auf mindestens 10.000 Sportabzeichen zu steigern. SBR-Präsidentin Monika Sauer appelliert an Schulen und Vereine, mögliche Hemmnisse zu überwinden und diesen Weg der Datenübermittlung zu nutzen. „Das spart Kosten, Zeit und verhindert Missverständnisse.“

Ihr Ansprechpartner:
Alexander Smirnow, Tel.: (02 61) 1 35 – 1 15, Alexander.Smirnow@Sportbund-Rheinland.de

Quelle: www.sportbund-rheinland.de