arag sid

Oktober 2019

Sport-Informations-Dienst (SID)

Mainz (SID) Auch einige Fußball-Bundesligisten haben den globalen Klimastreik der Initiative „Fridays for Future“ am 20. September unterstützt. So stellten unter anderem der FSV Mainz 05, der SC Freiburg und Werder Bremen ihre Mitarbeiter für die Teilnahme an Demonstrationen und Kundgebungen an diesem Tag frei. Der FSV Mainz bot außerdem 500 Fans eine klimafreundliche Anreise zum Auswärtsspiel bei Schalke 04 im subventionierten Sonderzug für einen Fahrpreis von 25 Euro an.

Dennoch gebe es im Profifußball noch „eine große Diskrepanz“ bei der Umsetzung, sagte Freiburgs Trainer Christian Streich: „Wenn die Kinder mit mir reden und fragen würden: ‚Sag‘ mal, wie sieht es eigentlich bei dir aus?‘, müsste ich das ein oder andere Mal beschämt den Kopf abwenden.“ Aber genau darum gehe es, so Streich, „dass es ausgesprochen wird, dass ein Bewusstsein geschaffen wird“. Die Bewegung „Fridays for Future“ habe „eine große Berechtigung“.

Der FSV Mainz ist der erste klimaneutrale Verein der Bundesliga. Das Stadion, die Geschäftsstelle, der Fanshop und auch das Catering am Bruchweg sind auf Ökostrom umgestellt worden, der vollständig aus regenerativen Energien und frei von Atomstrom erzeugt wird. Im Januar 2010 stellte Mainz zudem in „Klimawart“ Stephan Bandholz einen erfahrenen Facility-Manager ein, um weitere Energiespaßmaßnahmen umzusetzen. Um die Klimaneutralität final zu erreichen, kompensierte der Klub die Restmengen des unvermeidbaren CO2.

Auch die TSG Hoffenheim hat ihre Aktivitäten auf eine Klimaneutralität eingestellt. Die Kraichgauer gleichen ihre eigenen CO2-Emissionen mit einem WWF GoldStandard Projekt „Kikonda Forest“ (Uganda) aus.