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September 2020

Landessportbünde

BWSJ begrüßt zur großen Jubiläumsveranstaltung in Stuttgart rund 300 Freiwillige, Einsatzstellen und Gäste aus Politik und Sport.

Die Baden-Württembergische Sportjugend (BWSJ) im Landessportverband Baden-Württemberg hatte anlässlich des 18-jährigen Bestehens der Freiwilligendienste im Sport in Baden-Württemberg zu einer Jubiläumsveranstaltung im SpOrt in Stuttgart am 22. Januar eingeladen. Den ganzen Tag über wurden verschiedene Programmpunkte geboten, tagsüber für Freiwilligendienstleistende und Vereinsvertreter, am Abend auch für Gäste aus Sport und Politik. In mehreren Talkrunden kamen unterschiedliche Akteure zu Wort und waren sich einig über den hohen Mehrwert der Freiwilligendienste.

Workshops gut besucht

Bereits nachmittags wurden Workshops rund um das Thema „Junges Engagement im Sport“ angeboten. Die Workshops zu Themen wie „Nachhaltigkeit im Sport“, „WerteLeitbild“, „Personalführung“, „Engagement“ oder „Prävention sexualisierter Gewalt“ wurden von aktuellen Freiwilligen und Vereinsvertretern rege besucht. Auch die Zukunft und Weiterentwicklung der Freiwilligendienste im Sport wurden an diesem Nachmittag in den Blick genommen.

Von sieben zu 504

Angefangen hatte alles mit sieben Freiwilligen im Premierenjahr 2001. Diese Zahl ist in den vergangenen 18 Jahren deutlich gestiegen: 2019 engagieren sich mehr als 500 junge Menschen im Bereich des organisieren Sports. Seit 2001 waren es insgesamt über 5.000 Freiwillige, die an den Formaten Freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Soziales Jahr Sport und Schule teilnahmen. Derzeit beteiligen sich bereits viele Vereine, Verbände und Institutionen des organisierten Sports in Baden-Württemberg am Programm, trotzdem ist das Ziel der Verantwortlichen, dies weiter auszubauen. Mit rund 80% bleibt ein Großteil der Freiwilligen später dem Ehrenamt im Sport erhalten.
Talkrunde mit Ministerin Dr. Eisenmann

Die eigentliche Jubiläumsfeier fand am Abend statt. Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, ließ es sich nicht nehmen, dem Geburtstagskind persönlich zu gratulieren. In einer Talkrunde nahm sie neben LSVBW-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis und Tobias Müller, dem Vorsitzenden der Baden-Württembergischen Sportjugend, zu wichtigen Themen der Finanzierung und Anerkennung der Freiwilligendienste Stellung. Elvira Menzer-Haasis sagte am Ende der Veranstaltung: „Der doppelte Mehrwert des Freiwilligendienstes hat sich heute bestätigt, alle – Vereine und Freiwillige – profitieren von diesem Jahr“, und lobte die rundum gelungene Veranstaltung.

Tobias Müller zeigte sich mächtig stolz über die Entwicklung der Freiwilligendienste und froh über die gute Zusammenarbeit mit Politik. Den Abend zusammenfassend sprach er von einem „gewinnbringenden Austausch aller involvierten Ebenen: der Basis der Vereine, der Freiwilligen, der Verbände, der Deutschen Sportjugend und der Politik“. Müller war einer der ersten Freiwilligen im Sport und ist diesem bis heute beruflich und ehrenamtlich treu geblieben. Zwar sei es eine große Umstellung vom Schul- zum Arbeitstag, doch profitiere man als junger Mensch von dieser Chance zur Orientierung. Norbert Vollmer, Geschäftsführer des TV Rottenburg, bestätigte, dass auch die Vereine in den allermeisten Fällen vom Freiwilligendienst profitieren. Wie von den Rottenburger Volleyballern immer wieder bewiesen, lassen sich auch die sportlichen Karrieren der Freiwilligen mit dem Dienst flexibel verbinden.

Buntes Rahmenprogramm

Für die Unterhaltung der Anwesenden sorgte zunächst das Mundakrobatik-Beatbox-Duo Acoustic Instinct. Das Publikum ließ sich mitreißen und nach kurzer Probe ging eine „LaOla Welle“ durch den SpOrt Stuttgart. Tänzerisch ging es kurz später noch einmal zu, als die aktuellen Freiwilligen einen Flashmob starteten. Auch Präsidentin Menzer-Haasis hielt es nicht auf ihrem Platz.

Unter den rund 300 Gästen im SpOrt in Stuttgart waren hochrangige Vertreter des Sports und der Politik, sowie rund 200 Freiwillige und Vereine.

Quelle: www.lsvbw.de