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September 2020

Sport-Informations-Dienst (SID)

Düsseldorf (SID) Mit der Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Tischtennis-Ass Timo Boll hat Düsseldorf die heiße Phase in der Bewerbung um die Einzel-WM 2023 eingeläutet. Eine Woche vor der Entscheidung stellten die Landeshauptstadt und der einzige Konkurrent Durban (Südafrika) dem Weltverband ITTF am Montag ihre Konzepte vor. Die Präsentation fand wegen Corona virtuell statt.

Merkel steuerte ein Grußwort bei, DTTB-Generalsekretär Matthias Vatheuer sprach anschließend vom „i-Tüpfelchen“ des Vortrags. „Das war unser Einstieg in die Präsentation. Der politische Rückhalt ist ein wichtiger Faktor bei Bewerbungen um internationale Sportveranstaltungen dieser Größenordnung“, sagte er.

Der für Borussia Düsseldorf spielende Boll, der in Düsseldorf lebende Weltklassespieler Dimitrij Ovtcharov und dessen Frau Jenny, eine ehemalige schwedische Jugend-Nationalspielerin, demonstrierten in einem Kurzfilm die Tischtennis-Verrücktheit der Stadt. „Wir haben alles in die Präsentation gesetzt, was wir haben“, sagte Vatheuer.

Düsseldorf war bereits 2017 Schauplatz der WM, damals strömten rund 60.000 Zuschauer an den acht Turniertagen in die Messehallen. 2023 soll die WM im ISS DOME stattfinden. Sollte Durban den Zuschlag erhalten, wäre die Stadt der erste afrikanische WM-Schauplatz seit Kairo 1939.