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September 2020

Sport-Informations-Dienst (SID)

Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Paris 2024 wollen die Kosten für das Großereignis durch ein Maßnahmenpaket um 400 Millionen Euro senken. Den Schritten zur Kürzung des Budgets, das ursprünglich 3,8 Milliarden Euro betrug, muss das Internationale Olympische Komitee (IOC) noch zustimmen.

Es soll weniger Sportstätten als geplant geben. Unter anderem ist vorgesehen, dass die Schwimm- und Volleyball-Wettbewerbe nicht mehr in Saint-Denis stattfinden. „Wir ändern nicht das Sportprogramm“, betonte OK-Chef Tony Estanguet.

Geschwommen werden soll in einem temporären Becken in der Halle des Rugby-Teams Racing 92 im Stadtteil La Defense. Nach Angaben des dreimaligen Kanuslalom-Olympiasiegers Estanguet sind die Maßnahmen wegen der „Unsicherheit in der Wirtschaftskrise“ durch die Corona-Pandemie notwendig. Die geplanten Sponsoring-Einnahmen seien bereits um die Hälfte auf 502 Millionen Euro gesunken.