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Januar 2022

Landessportbünde

Die Ferry Porsche Challenge geht in eine neue Runde. Unter der Schirmherrschaft von Paralympics-Sieger Niko Kappel dreht sich dieses Mal alles um die „Inklusion im Sport“. Sportvereine aus Sachsen und Baden-Württemberg können sich mit ihrem Inklusionsprojekt um Förderungen im Gesamtwert von einer Million Euro bewerben.

Inklusion im Sport bedeutet, dass jeder Mensch uneingeschränkt Zugang zum Sportangebot seiner Wahl hat, unabhängig von Aussehen, Herkunft, Religion, Bildung oder Behinderung. Alle gehören dazu und haben ein Mitsprache- bzw. Mitbestimmungsrecht. Im Kontext des Wettbewerbes erklärt Oliver Blume, Vorsitzender des Kuratoriums der Ferry-Porsche-Stiftung: „Inklusion im Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft. Mit der Challenge werden wir das gesellschaftliche Engagement in diesem Bereich fördern. Damit unterstützen wir Zusammenhalt, auf und neben dem Sportplatz.“

Und Sebastian Rudolph, Vorstandsvorsitzender der Stiftung ergänzt: „Inklusive Sportangebote bauen Brücken zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Wir werden Vereine unterstützen, die nachhaltig kreative Ideen in diesem Bereich auf die Straße bringen. Wir stärken darüber gesellschaftliche Teilhabe und fördern eine integrierende Vereinskultur.“

29 Projekte ziehen ins Finale ein

Der Spendenwettbewerb läuft in mehreren Stufen ab: Die Bewerbungsphase läuft vom 6. Dezember 2021 bis 6. Februar 2022. Aus allen bis dahin eingegangenen Bewerbungen trifft die Ferry-Porsche-Stiftung eine Vorauswahl. Die Projekte müssen die Kriterien der Challenge und die zentralen Fördergrundsätze der Stiftung erfüllen. Dazu zählen unter anderem Gemeinnützigkeit, Übertragbarkeit sowie das Einbeziehen von Menschen mit Behinderung.

Insgesamt werden 29 Projekte für das Finale nominiert, in welchem die Vereine dann ihr Konzept digital vorstellen dürfen. Anschließend entscheidet das Stiftungskuratorium über die Platzierungen. Die Oberbürgermeister von Leipzig und Stuttgart sowie die Chefredakteure der Medienpartner Leipziger Volkszeitung, Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Zeitung sitzen der Jury in beratender Funktion bei.

Vergeben werden von der Ferry-Porsche-Stiftung drei erste Plätze mit je 75.000 Euro, sechs zweite Plätze mit je 50.000 Euro und acht dritte Plätze mit je 25.000 Euro. Alle Nominierten haben außerdem die Chance auf zwei mit 50.000 Euro dotierte Sonderpreise. Diese gehen an Inklusionsprojekte, die von der Jury als herausragend bewertet werden. Die übrigen Finalisten erhalten Förderungen in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Erstmals werden zudem 30 nicht nominierte Projekte mit einem Inklusionsanschub von 2.500 Euro unterstützt.

Mehr Informationen online unter www.sport-fuer-sachsen.de und www.ferry-porsche-challenge.de.

Die 2018 gegründete Ferry-Porsche-Stiftung fördert und initiiert gemeinnützige Projekte in den Bereichen Soziales, Umwelt, Bildung und Wissenschaft, Kultur und Sport. Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement will die Stiftung vor allem junge Menschen an den Unternehmensstandorten der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG unterstützen. Namensgeber ist Ferry Porsche, der 1948 die Sportwagenmarke Porsche gründete.

Quelle: www.sport-fuer-sachsen.de