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September 2022

Landessportbünde

Seit dem 3. April sind alle Beschränkungen für den Sport im Innen- wie auch im Außenbereich aufgehoben. Damit ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb grundsätzlich wieder uneingeschränkt möglich. Da das Infektionsgeschehen aber nach wie vor sehr hoch ist und insbesondere beim Sport im Innenbereich eine hohe Ansteckungsgefahr besteht, empfehlen der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen ihren Fachverbänden und Vereinen, im Innenbereich für den Sportbetrieb und die Zuschauer*innen die 3G-Regel vorerst beizubehalten und in Wartesituationen bei der Maskenpflicht zu bleiben.

Im Rahmen des Hausrechts können Vereine diese Regelungen für ihren Sportbetrieb vorgeben. Bei Teilnahme an Wettkämpfen und am Spielbetrieb sollten sich Vereine über die aktuellen Vorgaben der Fachverbände informieren, auch diese können im Rahmen ihrer Kompetenzen und Hoheiten besondere Regelungen erlassen. Auch für den Veranstaltungsbereich und damit auch für die Mitgliederversammlungen empfiehlt der organisierte Sport aus Infektionsschutzgründen bis auf Weiteres im Innenbereich bei der 3G Regel und der Maskenpflicht zu bleiben.

„Wir haben 280.000 Masken vom Bundesgesundheitsministerium erhalten“, macht LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick deutlich. „Jeweils 60.000 haben wir an die Sportbünde weitergegeben. Von den restlichen 100.000 haben wir bereits 50.000 an Landesfachverbände verteilen können.“ Außerdem würden die Freiwilligendienstleistenden und deren Einsatzstellen mit Masken versorgt, so der Ingelheimer. „Unsere Vereine in dieser Phase der Pandemie mit kostenfreien FFP2-Masken zu versorgen, und eine Empfehlung zum weiteren Tragen auszusprechen zeigt, dass wir – der Sport – unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen“, ergänzt Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland.

Abschluss Impfkampagne der Sportjugenden

Seit Oktober 2021 hat der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz durch die Sportjugenden die Impfkampagne des Landes unterstützt. Bis Ende März wurden 53 Termine bei Sportvereinen durchgeführt. „Wir sind stolz, dass wir in dieser schweren Zeit einen solchen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten konnten“, betont Martin Hämmerle, Abteilungsleiter der LSB-Sportjugend. „Wir wissen, dass sich noch viel mehr Sportvereine an der Impfkampagne beteiligt haben und besonders Sportstätten für die Impfkampagne einen wertvollen Standort für die Kampagne dargestellt haben.“ Laut Hämmerle sind weitere gemeinsame Projekte zwischen dem organisierten Sport und dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium angedacht. Denn: „Sport und Bewegung sowie das Thema Gesundheit sind für uns nicht trennbar.“

Alle Infos zur Impfkampagne:

Studie Impfbereitschaft Sport PDF (1,02 MB)

Quelle: lsb-rlp.de