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November 2022

Landessportbünde

Der Staatsrat für Sport, Christoph Holstein, stand den Mitgliedern des HSB-Hauptausschusses im April 2022 zu einem Entwurf zur aktuellen Active City-Stategie Rede und Antwort.

Die Strategie beinhaltet nicht nur Anforderungen an den organisierten Sport, sondern verpflichtet die Behörden Hamburgs auf allen Ebenen übergreifend für den Sport zu wirken. HSB-Präsidium und Vorstand sowie der HSB-Hauptausschuss haben sich im April intensiv mit dem damaligen Entwurf der Active City Strategie auseinandergesetzt und folgende Position formuliert:

Der HSB-Hauptausschuss begrüßt, dass der mit der Dekadenstrategie eingeführte „sportpolitische Kompass der Stadt“ in der Active City Strategie aufgehen und weiterentwickelt werden soll.

Dabei bewertet der HSB-Hauptausschuss die Active City-Strategie als grundsätzlich gelungen. Er gibt den Status Quo des sportpolitischen Diskurses gut wieder und setzt sich dabei ambitionierte Ziele für die Zukunft. Viele relevante Handlungsfelder des Hamburger Sports sind mit sinnvollen Zielvorgaben hinterlegt.

Die Active City-Strategie versteht den Sport dabei als politisches Querschnittsthema – quer durch alle Behörden. Damit erhält der Sport einen politischen Bedeutungszuwachs, den er verdient und benötigt, um seine gesellschaftliche Wirkung auch weiter entfalten zu können. Einige Ziele sind sehr ambitioniert – manche konkreter als andere.

Auch wenn nicht alle Anmerkungen und Änderungswünsche des HSB in der Active City Strategie aufgenommen wurde, verpflichtet sie alle Behörden auf allen Ebenen übergreifend für den Sport in Hamburg zu wirken.

Erfreulich ist die kontinuierliche Beteiligung des HSB und weiterer Stakeholder des Sports in der Entwicklung der Strategie. Aus diesem Prozess konnten viele Impulse aufgenommen werden. Diese Form des Austauschs sollte auch zukünftig weiter genutzt werden, wenn es um die regelhafte Überprüfung und die Fortschreibung der Active City Strategie in Zukunft geht.

Diesbezüglich wünscht sich der organisierte Sport in Hamburg eine konkrete Umsetzungsplanung. Denn in den Beratungen der HSB-Gremien wurde eine gewisse Skepsis zum Ausdruck gebracht, ob die Ziele, welche auf Senatsebene entschieden werden, auch die untergeordneten Verwaltungsebenen erreichen. Es sollte daher auch der Fokus auf diejenigen Verwaltungseinheiten gerichtet werden, die für die Basis des Vereinssports meist sehr wichtig sind, also bspw. die Bezirke.

Quelle: hamburger-sportbund.de