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Mai 2024

Landessportbünde

Eva Quante-Brandt, Präsidentin des Landessportbundes Bremen, kritisiert die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees zur geplanten Wiederzulassung russischer und belarussischer Sportlerinnen und Sportler für internationale Wettkämpfe. Die Zeit für einen solch weitreichenden Schritt sei angesichts der mit unverminderter Härte andauernden kriegerischen Handlungen Russlands noch nicht gekommen.

„Russland führt seit über einem Jahr einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine und verletzt dabei nicht nur die Völker- und Menschenrechte, sondern auch die Werte des Sports und der Olympischen Bewegung. Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt daher auch weiterhin der Ukraine und dem gesamten ukrainischen Sport“, unterstreicht Eva Quante-Brandt.

Ebenso wie andere Landessportbünde, Spitzenverbände und der DOSB spricht sich Quante-Brandt für einen weiteren Ausschluss Russlands und Weißrusslands sowie der Sportler*innen sowie Offiziellen aus beiden Ländern von internationalen Wettkämpfen aus. „Russland sowie Weißrussland dürfen keine Gelegenheit bekommen, die Teilnahme und Erfolge ihrer Athlet:innen bei internationalen Wettkämpfen zu kriegspropagandistischen Zwecken zu missbrauchen“, so die Präsidentin des Landessportbundes Bremen.

Quelle: www.lsb-bremen.de