Für seine Volksinitiative „Die Spiele für Berlin“ hat der Landessportbund Berlin weitaus mehr als die erforderlichen 28.000 Unterschriften gesammelt. Am 12. Januar wird Dennis Buchner die Unterschriften in Empfang nehmen. Der LSB hatte die Initiative im Sommer gestartet, um einen Beschluss des Abgeordnetenhauses für die Bewerbung Berlins um Olympische und Paralympische Spiele zu erreichen. „Mit der Volksinitiative geht es uns nicht allein um die Bewerbung, sondern insgesamt um mehr Bewegung und Sport für unsere Stadt“, sagt LSB-Präsident Thomas Härtel: „Wir wollen einen Sport für alle und fangen bei den Kindern an. Deshalb fordern wir auch ein tägliches Sportangebot an allen Berliner Schulen. Es braucht zudem mehr Sportstätten in Berlin, Plätze, Hallen und Schwimmbäder. Und nicht zuletzt wird der Sport von ehrenamtlichem Engagement getragen, das nicht nur wertgeschätzt, sondern auch entlastet werden muss. All das gehört zu unseren Zielen der Volksinitiative und ich möchte mich bei allen bedanken, die zu dieser Teamleistung beigetragen haben.“

Bis Weihnachten hatte der Landessportbund auch bei Veranstaltungen und Spielen der Profivereine, so unter anderem beim Weihnachtssingen des 1. FC Union, Unterschriften gesammelt. „Für uns ist es sehr wichtig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Meinung zu einer Bewerbung zu erfahren. Durch die Volksinitiative sind wir in einen intensiven Austausch gekommen und haben sehr viel Unterstützung erfahren. Den Großteil der Unterschriften haben wir nach den Herbstferien gesammelt, das waren mehr als 15.000“, sagt LSB-Direktor Friedhard Teuffel.
Manche Großvereine, allen voran der Berliner TSC, der SC Siemensstadt und Kaizen haben alleine jeweils viele hundert Unterschriften gesammelt. Aber auch kleinere Vereine mit bis zu 100 Mitgliedern haben in den vergangenen Wochen Unterschriftsbögen an den LSB geschickt. Ebenso haben Athlet*innen und Trainer*innen viele Unterschriften gesammelt und die Profiklubs der Sportmetropole Berlin waren tatkräftig eingebunden. „In den Gesprächen haben wir oft als gemeinsame Motivation gehört, dass es um bessere Bedingungen für Kinder und Jugendliche geht. Das passt zu unserem Leitsatz: Gebt die Spiele den Kindern“, sagt Friedhard Teuffel. „In den kommenden Wochen werden wir die Reaktionen, die wir erfahren haben, auswerten und in den Bewerbungsprozess einbringen. Das wird auch eine gute Grundlage für das Beteiligungsverfahren sein.“
Quelle: lsb-berlin.de