
23 DKV-Athletinnen und Athleten bei 61. Karate-Europameisterschaften in Frankfurt am Start: Die beiden Karate-Bundestrainer, Efthimios Karamitsos für den Kata- und Noah Bitsch für den Kumite-Bereich, haben folgende 23 Athletinnen und Athleten für die 61. Europameisterschaften, die vom 20. bis 24. Mai in der Frankfurter Eissporthalle stattfinden, nominiert:
KATA (Einzel-Wettbewerb): Jasmin Bleul (SC Judokan Frankfurt) und Morris Tellocke (Berliner TSC) – KATA (Team-Wettbewerb): Damen: Patricia Hebbel (SC Judokan Frankfurt), Shirley Jay (KC Bushido Bonn), Rita Siebert (Okinawa Karate TuS Alztal Garching) – Herren: Laurenz Berner (KD Durach-Weidach), Mika Mathes (KD Durach-Weidach), Nawapon Pattanasakoo (SV Unsu Mömlingen)

KUMITE (Einzel-Wettbewerb Damen): Shara Hubrich (TV Borgeln / -50 Kilogramm), Mia Bitsch (Sportcenter Bushido Waltershausen / -55 Kilogramm), Anastasiia Semenenko (TV Fürth 1860 / -61 Kilogramm), Hannah Riedel (KD Chikara-Club Erfurt / -68 Kilogramm), Johanna Kneer (KJC Ravensburg / +68 Kilogramm) – KUMITE (Team-Wettbewerb Damen): Shara Hubrich, Mia Bitsch, Hannah Riedel, Johanna Kneer, Madeleine Schröter (Karate Kampfsport Hohenleuben / -68 Kilogramm) – KUMITE (Einzel-Wettbewerb Herren): Florian Haas (Champions-Karate Haßloch / -60 Kilogramm), Muhammed Özdemir (Rhein-Neckar Knights / -67 Kilogramm), Tim Steiner (MTV Ludwigsburg / -75 Kilogramm), Janne Haubold (FK Northeim / -84 Kiogramm), Nikolai Sekot (MTV Ludwigsburg / +84 Kilogramm) – KUMITE (Team-Wettbewerb Herren): Muhammed Özdemir, Tim Steiner, Janne Haubold, Nikolai Sekot, Philipp Walger (Team Fight Club Westerwald / -75 Kilogramm), Roman Raiswich (SV Herkules 01 Kassel / -75 Kilogramm), Renzo-Ney Volpe Pintos (MTV Ludwigsburg / -84 Kilogramm), Konstantinos Papastergios (MTV Ludwigsburg / +84 Kilogramm). – Weitere Informationen zu den Starterinnen und Startern des Deutschen Karate Verbandes finden sich hier. Den Detail-Zeitplan in der Übersicht gibt es hier.
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Die Paralympics-Sieger Niko Kappel, Johannes Floors und Felix Streng werden beim ISTAF in Berlin antreten. Das Organisationskomitee des Traditionsmeetings reagierte mit der Aufnahme von zwei Para-Disziplinen auf die überraschende Absage der Europameisterschaften der Leichtathleten. Für den eigentlichen Jahreshöhepunkt der Behindertensportler hatte sich kein Ausrichter gefunden, woraufhin Para World Athletics Anfang Mai die EM absagte. In Berlin wird es am 30. August nun einen Sprint mit den Prothesenläufern Streng und Floors sowie einen Wettkampf der Kugelstoßer um Kappel geben. „Das ist einfach mega, ich freue mich riesig darüber“, sagte Kappel: „Nach der Absage der Para-EM hatte ich schon geplant, die Saison im Juli ausklingen zu lassen. Jetzt habe ich mit dem ISTAF aber ein neues sportliches Ziel und ein späteres Saisonende, das wird super.“
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Große Ehre für Dirk Nowitzki in Berlin: der Weltstar wurde am 21. April in die „Hall of Fame“ des internationalen Basketball-Verbands FIBA aufgenommen. MagentaSport zeigte die Gala am Dienstagabend live. „Ich wurde nicht durch den Sport entdeckt. Durch den Sport habe ich das Leben und die Welt entdeckt“, erklärte Nowitzki seine einzigartige Karriere, die ihn über kleine Umwege zum Basketball führte: „Ich war ganz passabel im Tennis, Handball und Basketball. Aber im Handball war ich am besten. Es wäre also einfach und naheliegend gewesen, einfach beim Handball zu bleiben, aber Basketball war meine Freude, meine wahre Freude.“ In seiner launigen, sehr persönlichen Rede hob Dirk Nowitzki seine Eltern („Ihr habt so viel geopfert. Ihr wart für mich die besten Eltern“), Schwester Silke („Du hast sogar manchmal meine Hausaufgaben für mich gemacht. Du hast immer dafür gesorgt, dass für mich gesorgt war. Ich liebe dich sehr“), und wichtige Begleiter hervor. Wie etwa seinen jahrzehntelangen Mentor Holger Geschwindner; „Harry Potter hatte Dumbledore. Alexander der Große hatte Aristoteles. Und ich hatte Holger!“
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OLYMPIA: Deutschland bekommt womöglich weitere namhafte Konkurrenz im Werben um Olympische und Paralympische Sommerspiele. Die britische Regierung kündigte am 06. Mai an, Gespräche über die Unterstützung potenzieller Bewerbungen um Sport-Großereignisse in den 2040er-Jahren aufzunehmen. Dabei gehe es konkret auch um Olympia. In Untersuchungen sollen zunächst Faktoren wie potenzielle Kosten, sozioökonomischer Nutzen und Erfolgsaussichten geprüft werden. Großbritannien war bislang dreimal Gastgeber von Sommerspielen, diese fanden jeweils in London statt (1908, 1948, 2012).
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China kassiert erste WM-Pleiten nach 26 Jahren: Chinas Tischtennis-Nationalmannschaft hat den Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren. Nach 26 Jahren ohne Niederlage und zehn Titeln bei der Team-Weltmeisterschaft nacheinander mussten sich die Dominatoren in London geschlagen geben – und das gleich zweimal. Erst setzte es ein 1:3 im zweiten Vorrundenspiel gegen Südkorea, nur rund 20 Stunden später kassierten die Asiaten beim 2:3 gegen den Olympia-Silbermedaillengewinner Schweden den nächsten Dämpfer. Aufgrund des neuen Modus zur Jubiläums-Endrunde 100 Jahre nach der Erstaustragung steht China trotz der beiden Niederlagen in der nächsten Runde. Und dennoch: Der Serienchampion ist nun eben nicht mehr unschlagbar. Was sich bereits vor dem Turnier angekündigt hatte, bestätigte sich nun für die Tischtennis-Geschichte.
Nach dem Ausscheiden der deutschen Tischtennis-Männer im Viertelfinale, zogen die deutschen Tischtennis-Spielerinnen bei der Mannschafts-WM Halbfinale ein und haben damit eine Medaille sicher. Während das Männer-Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf dem Olympia-Vierten Japan mit 1:3 unterlag, setzten sich die Frauen in einem umkämpften Duell mit Hongkong mit 3:1 durch. Die Deutschen haben damit mindestens Bronze sicher – bei großen Tischtennis-Turnieren erhalten beide Halbfinal-Verlierer eine Medaille, ein Spiel um Platz drei gibt es nicht.
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Die Handballer des SC Magdeburg haben in der Champions League die Titelverteidigung ins Visier genommen und sind den Füchsen Berlin ins Final Four gefolgt. Nach dem deutlichen Erfolg im Hinspiel gegen Pick Szeged (35:28) gab sich das Team von Trainer Bennet Wiegert auch im Viertelfinal-Rückspiel keine Blöße und siegte 45:37 (23:19). Der SCM träumt somit vom vierten Titel im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb. Die Füchse Berlin buchten in einem packenden Krimi gegen Veszprem HC aus Ungarn mit 35:33 (31:30, 17:15) nach Siebenmeterwerfen das Ticket für das Finalturnier in Köln am am 13. und 14. Juni, für das sich auch der spanische Spitzenklub FC Barcelona