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September 2020

Sport-Informations-Dienst (SID)

Köln (SID) – Nach dem Aus der Münchner Bewerbung um die Olympischen Spiele 2022 rechnet Präsident Wolfgang Niersbach vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht mit Auswirkungen auf die EM-Bewerbung 2024. „Ich sehe da überhaupt keine Parallelen zu unserer angekündigten Bewerbung für die Ausrichtung der EM 2024“, sagte Niersbach Sport Bild Plus.

Per Volksentscheid hatten sich die Stadt München sowie die Gemeinden Garmisch-Partenkirchen, Traunstein und Berchtesgaden gegen die geplante Bewerbung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) um die Winterspiele 2022 ausgesprochen. Niersbach sieht als größten Unterschied, dass der DFB für die EM-Ausrichtung weder Steuergelder in Anspruch nehmen würde, noch teure Stadien gebaut werden müssten. „Die Stadien sind alle schon fertig, müssten bis 2024 nur teilweise renoviert werden“, sagte der DFB-Präsident.

„Was das Thema Bürgerentscheid betrifft: Die größte Volksabstimmung war die WM 2006 in Deutschland, eine deutlichere Mehrheit kann es nicht geben“, erklärte Niersbach.