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November 2020

ARAG

Höher, schneller, weiter – Discgolf erfährt zur Zeit einen echten Höhenflug. Als Europas größter Sportversicherer hat sich die ARAG die Kombination aus Golf und Frisbee-Spaß genauer angeschaut und zeigt, was dahinter steckt.

Wenn man den Namen Discgolf hört, denkt man ganz sicher nicht an Kuchen. Doch genau damit beginnt die Geschichte dieser Trendsportart. Mit Kuchen oder besser gesagt mit den Aluminiumformen der amerikanischen Bäckerei Frisbee Baking Company, die ihre süßen Backwaren in runden Formen verkaufte. In den 1940er Jahren nutzten Jugendliche diese Backformen als Flugscheiben und warnten Passanten, indem sie „Frisbee“ riefen.

Gut ein Jahrzehnt später wurde Frisbee von der amerikanischen Firma Wham’O aufgegriffen und als Spielzeug vertrieben. Von da an verbreitete sich die Plastikscheibe im wahrsten Sinne des Wortes im Flug – und im sonnigen Kalifornien begannen die ersten Frisbee-Fans, mit den Scheiben auf Müllkörbe zu zielen. Die Sportart Discgolf war geboren.

In den Siebzigern entstand schließlich das erste offizielle Discgolf-Ziel: das pole-hole, ein Ziel-Korb, in den das Frisbee geworfen wurde. Jetzt begann man auch damit, richtige Turniere auszutragen.

Einfache Spielregeln

Wie beim Golf wird auch das Frisbee von einer bestimmten Startposition in Richtung Ziel gelenkt. Jeden weiteren Wurf nimmt man von dem Punkt vor, an dem das Frisbee zum Liegen kommt. Für jedes Ziel wird eine bestimmte Anzahl an Würfen festgelegt. Gewonnen hat der Spieler, der die wenigsten Würfe benötigt. Das Schöne dabei: Discgolf kann man fast überall spielen – entweder in speziell dafür vorgesehenen Anlagen oder einfach auf der Wiese vor der Haustür.

Den größten Spaß macht Discgolf jedoch, wenn man längere Entfernungen zu bewältigen hat. Denn für die kleinen Scheiben sind große Distanzen überhaupt kein Problem. So liegt der Weltrekord im Frisbee-Wurf bei 255 Metern – einer Länge, die zwei Fußballfeldern entspricht. Für solche Entfernungen steht dem Spieler der so genannte Driver zur Verfügung – ein leichtes und speziell geformtes Frisbee. Für kleine Distanzen ist dagegen der „Midrange“ gedacht, während man unmittelbar vor dem Korb zum kurz fliegenden „Putter“ greift.

Weltweit begeistern sich bereits 500.000 Menschen für diese Sportart. Auch hierzulande werden es immer mehr. 59 spezielle Discgolf-Anlagen gibt es bereits in Deutschland. Schauen Sie doch einfach auf www.discgolf.de nach und entdecken eine faszinierende Trendsportart, deren Welt eine Scheibe ist…