arag sid

September 2020

Landessportbünde

Im ersten Jahr nach der Reform ist die Beliebtheit des Deutschen Sportabzeichens in Nordrhein-Westfalen ungebrochen. Insgesamt 225.821 Sportabzeichen-Prüfungen wurden im Jahre 2014 in den Städten, Gemeinden und Schulen Nordrhein-Westfalens erfolgreich abgelegt. Damit verzeichnete NRW im Vergleich zum Vorjahr wieder einen leichten Anstieg der Abnahmezahlen von über 3.000 Personen (plus 1,4 Prozent). Insgesamt hat sich die Zahl der seit 1950 in NRW erworbenen Fitnessorden auf fast 9,93 Millionen erhöht.

„Die veränderten Bedingungen sind offenbar besser angenommen worden als im Vorfeld erwartet. Dies bestätigt unsere Entscheidung, anhand von Bronze-, Silber- oder Gold-Auszeichnungen die persönliche Leistungsfähigkeit mehr in den Mittelpunkt zu stellen“, erklärt LSB-Präsident Walter Schneeloch. Gemeinsam mit Henning Schreiber, stellvertretender Abteilungsleiter im NRW-Sportministerium, überreichte er am 24. April im GOP-Varieté Theater in Münster die Medaillen an die Jubilare bei der Siegerehrung für den Sportabzeichen-Wettbewerb 2014.

Gleich zehn Personen haben das Abzeichen mit der Zahl „60“ erworben – darunter mit Ursula Schreiber (Schwerte) vom SV Geisecke erstmalig auch eine Frau. Die weiteren Jubilare: Dieter Deppe (Düsseldorf), Karl-Heinz Dreger (Solingen), Albin Eberl (Lüdenscheid), Wolfgang Erler (Pulheim), Horst Grebert (Essen), Udo Hergesell (Neunkirchen-Seelscheid), Helmut Hilder (Steinfurt), Heinz Hübner (Wipperfürth-Ohl) und Klaus W. Kickert (Solingen). Während das Abzeichen mit der Zahl „55“ insgesamt 23 Mal erworben wurde, gab es 59 Sportler/-innen mit der Zahl „50“.

Außerdem wurden die Stadt- und Kreissportbünde mit dem prozentual zur Einwohnerzahl höchsten Anteil an Verleihungen ausgezeichnet. Dabei setzten sich altbekannte Namen erneut durch. So belegten bei den Stadtsportbünden Krefeld, Hamm und Münster die ersten drei Plätze. Bei den Kreissportbünden gewann Coesfeld vor Gütersloh und Warendorf. In der Wertung der Stadt- und Gemeindesportverbände (SSV/GSV) liegt der GSV Ostbevern vor dem SSV Rüthen und dem GSV Borchen an der Spitze.

Am Wettbewerb der Schulen nahmen 2014 insgesamt 426 Schulen teil. Ausgezeichnet wurden jeweils zehn Gewinnerschulen in sieben Kategorien mit Geldpreisen. Die Gewinner der ersten Plätze: St. Mauritius-Schule (Dülmen), St. Nikolaus-Schule (Sassenberg), Städt. Gemeinschaftsgrundschule Herrenhauser Straße (Mettmann), St. Anna Realschule (Stadtlohn), Realschule (Schloß Holte-Stukenbrock), Maximilian-Kolbe-Gymnasium (Wegberg) und Stephanusschule (Zülpich).

„Der erfolgreiche Abschluss des Sportabzeichen-Jahres 2014 ist natürlich auch wieder in erster Linie ein Verdienst der zahlreichen ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer, die sich auf den Sportplätzen Woche für Woche um das Deutsche Sportabzeichen bemühen“, betont Walter Schneeloch, der als DOSB-Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung auch für den deutschen Fitnessorden verantwortlich zeichnet.

Quelle: www.lsb-nrw.de