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März 2019

Sport-Informations-Dienst (SID)

Sydney (SID) Einige der größten australischen Sportverbände haben sich für mehr Gleichberechtigung bei der Bezahlung männlicher und weiblicher Athleten eingesetzt. Die Chefs mehrerer Verbände (unter anderem Cricket, Golf, Rugby, Tennis und Schwimmen) unterschrieben den „Pathway to Pay Equality“-Report des Male Champions of Change Institutes, der Ungerechtigkeiten in der Bezahlung und Behandlung von Sportlerinnen und Gegenmaßnahmen aufzeigt.

So verpflichten sich die Unterzeichner, jedes Jahr 16 Maßnahmen zu erlassen, die über die kommenden fünf Jahre für einen Fortschritt sorgen sollen, und über die Umsetzung zu berichten. Ziel ist, den Status quo dahingehend zu verändern, dass männliche Sportler nicht mehr wesentlich höhere Wertschätzung erfahren als ihre Kolleginnen. Unter anderem Tennis-Idol und Gleichberechtigungs-Ikone Billie Jean King ist eine große Unterstützerin der Aktion.

„Es ist sehr ermutigend zu sehen, dass die Bosse aus großen Sportarten zusammenkommen, um Gleichberechtigung und gleiche Bezahlung zu erreichen“, sagte King. Ins Leben gerufen wurde der Report von Elizabeth Broderick, früher Australiens Beauftragte für Geschlechterdiskriminierung. Sie leitet das Male Champions of Change Institute, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Rolle des Mannes beim Thema Gleichberechtigung neu zu definieren und Männer dabei zu unterstützen, sich stärker dafür zu engagieren.