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Juli 2019

ARAG

Erster Höhepunkt der Radsportsaison des RSV, eines Radsportvereins in Bayern, ist alljährlich die Frühlings-Rad-Challenge. Das beliebte Radrennen wird auf einem 40-km-Straßenrundkurs ausgetragen. Dabei absolvieren die Radsportler im Hauptrennen drei Runden. Aber auch Breitensportler dürfen mitmachen und über eine Runde lang zeigen, was sie drauf haben.

Für das Rennen auf der Rundstrecke wird eine Straßenseite komplett für Verkehr gesperrt; rot-weiße Pylone markieren die Begrenzung in der Straßenmitte. Die andere Hälfte der Straße bleibt auch während des Rennens für den Autoverkehr frei.

Hiervon werden alle Teilnehmer während der halbstündigen Einweisung vor Rennbeginn ausdrücklich unterrichtet, mit dem Hinweis, auch beim Rennen die notwendige Rücksichtnahme gegenüber allen Teilnehmern walten zu lassen, um jede Kollision möglichst zu vermeiden.

Premiere für Rentnerin Ruth

Neumitglied Ruth, die als frischgebackene Rentnerin im Radfahren ihre neue Leidenschaft entdeckt hatte, war zum ersten Mal dabei. Allerdings ging es ihr an diesem Tag nicht gut. Sie war bereits mit Kopfschmerzen losgefahren und merkte schon nach fünf Kilometern, dass ihr schlecht wurde.

Um die nächste längere Steigung nicht mehr auf sich nehmen zu müssen, beschloss Ruth spontan, das Rennen abzubrechen. Kurzerhand (und unüberlegt) wendete sie ihr Rad, um auf der gegenüberliegenden Straßenseite langsam zurück zu radeln – und übersah hierbei ein entgegenkommendes Auto, das mit etwa 30 km/h um eine Kurve gefahren kam.

Eine Kollision ließ sich nicht mehr vermeiden. Ruth wurde von der Motorhaube des Fahrzeugs regelrecht „auf die Schaufel“ genommen. Zum Glück ging der Sturz wegen der mäßigen Geschwindigkeit des Autos relativ glimpflich aus.

Ruth kam mit Schürfwunden und Prellungen davon; am Pkw allerdings entstand im Bereich der Motorhaube und der Frontschürze ein Schaden von etwas über 2.000 Euro.

Wie die Haftpflichtversicherung half

Der RSV hatte das Rundrennen bei der ARAG Sportversicherung angemeldet und eine  zusätzliche „Veranstalterhaftpflichtversicherung“ abgeschlossen. Alle teilnehmenden Vereinsmitglieder, wie auch Neumitglied Ruth, genossen allerdings Haftpflichtversicherungsschutz über den bestehenden Versicherungsvertrag des Vereins als Mitglied des Bayerischen Landessportverbandes.

Die ARAG erstattete die Reparaturkosten, welche der Pkw-Fahrer gegenüber Ruth geltend machte, sowie den Nutzungsausfall für das Auto während der Reparatur.

Somit hatte Ruth nach ihrem fatalen Wendemanöver in zweifacher Hinsicht Glück:

Zum einen hielten sich ihre körperlichen Verletzungen nach dem Sturz in erträglichem Rahmen, zum anderen wurden die finanziellen Folgen des Unfalls komplett von der ARAG aufgefangen! Für die nächste Frühjahrs-Rad-Challenge hat sich die radelnde Rentnerin übrigens bereits angemeldet!