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Februar 2024

Sport-Informations-Dienst (SID)

Dieburg/Chengdu (pps) Die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft hat an ihrem letzten Wettkampftag bei den FISU World University Games in Chengdu weitere fünf Top Acht-Platzierungen erzielt. Sie sorgte so für einen runden Abschluss der zehn Wettkampftage, die Deutschland mit vier Titeln und insgesamt 24 Medaillen als Zwölfte in der Nationenwertung beendete.

„Die FISU Games waren für das deutsche Team, das in 14 von 18 Sportarten vertreten war, aus sportfachlicher Sicht ein riesiger Erfolg. Mit 24 Medaillen erzielte die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft ein herausragendes Ergebnis. Nur 2007 in Bangkok konnten die Aktiven eine Medaille mehr gewinnen“, zog adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch Bilanz. Mit 160 Aktiven und 75 Offiziellen entsandte Deutschland die historisch größte Delegation zu FISU World University Games.

Förderung funktioniert: 4 x Gold – 8 x Silber – 12 x Bronze – 38 Finalplatzierungen

Zufrieden war Hütsch vor allem, weil die deutsche Delegation mit vier Mal Gold, acht Mal Silber und zwölf Mal Bronze nicht nur ein sehr gutes Medaillenergebnis erzielen konnte, sondern auch weitere 38 Finalplatzierungen unter den Top Acht erreichte. Dieser Wert spricht dafür, dass die Aktiven in hohem Maße gefordert und gefördert wurden. Der Umstand, dass das deutsche Team mit einem Durchschnittsalter von 22,2 Jahren so jung wie nie zuvor war, wertet die oben genannten Zahlen zusätzlich auf. Außerdem belegen diese Zahlen, dass die relevante Altersgruppe exakt angesprochen wurde.

„Diese Kennzahlen, die Auskunft darüber geben, ob die FISU Games ihren Auftrag als gezielte Nachwuchsleistungsveranstaltung für den Bereich der Perspektiv- und Nachwuchskader der Spitzenfachverbände erfüllt haben, bewegen sich auf sehr hohem Niveau. Noch nie konnten so viele deutsche Athletinnen und Athleten bei den FISU World University Games Final- und Anschlussplatzierungen erreichen“, so Hütsch.

Der adh-Vorstandsvorsitzende und Delegationsleiter Jörg Förster hob hervor, dass das internationale Spitzensportevent für den adh in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn gewesen ist: „Neben den sportlichen Erfolgen ist es den deutschen Athletinnen und Athleten sowie dem Organisationsteam vor Ort gelungen, auch abseits der Sportstätten einen hervorragenden Eindruck zu hinterlassen. Einen wesentlichen Beitrag hat dazu die umfangreiche Unterstützung des Bundesministeriums des Innern und für Heimat geleistet.“

Studentischer Spitzensport genießt breite Unterstützung – Gastgeber der Rhine-Ruhr FISU World University Games 2025

Mit dem Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat, Mahmut Özdemir, sowie von Vertretern aus den zuständigen Referaten des BMI, wurde die breite Unterstützung sichtbar, die der studentische Spitzensport genießt. „Diese ist für uns essenziell, sowohl als Gastgeber der Rhine-Ruhr FISU World University Games im Juli 2025, als auch als Dachverband des bundesweiten Hochschulsports“, so Förster.

Abschließend führte Förster aus: „Studierende aus 113 Nationen haben bei den FISU World University Games in Chengdu die großartige Gastfreundschaft der Volunteers und des lokalen Organisationskomitees erfahren. Wir freuen uns schon jetzt darauf, als Gastgeber der kommenden Spiele, der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games, die olympischen Prinzipien des Fair Play, der Toleranz und der Freundschaft für studentische Spitzensportlerinnen und -sportler, Offizielle und Gäste aus aller Welt in Deutschland erlebbar zu machen.“

In einer feierlichen Abschlusszeremonie wurde am 8. August 2023 die Flagge des Internationalen Hochschulsportverbands FISU an den kommenden Ausrichter übergeben. Während so der Startschuss für die Spiele 2025 in Deutschland fiel, bildete die Flaggenübergabe gleichzeitig den Abschluss der Chengdu FISU World University Games.

Dass die FISU World University Games für die Teilnehmenden ein besonderes Spitzensportevent sind, wurde in den letzten beiden Wochen deutlich. Sophie Scheder (DBA Sport und Gesundheit), Silbermedaillen-Gewinnerin am Stufenbarren, blickt zurück: „Ich wollte schon immer bei den World University Games starten, weil ich so viel Positives von den Spielen gehört hatte. Hier in Chengdu war der Olympic Spirit überall zu spüren und das Leistungsniveau und der Leistungsgedanke waren sehr hoch. Trotzdem war die Stimmung sehr entspannt. Es hat super viel Spaß gemacht, Teil des deutschen Teams zu sein und als erfahrene Sportlerin die jüngeren Teammitglieder zu unterstützen.“

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