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Februar 2024

Landessportbünde

Der aktuell von Bundesfinanzminister Christian Lindner vorgestellte Entwurf des Bundeshaushaltes sieht Kürzungen für den Sport in Höhe von insgesamt 30 Mio. Euro vor. Neben dem Leistungssport sehen sich auch besonders die Bereiche „Freiwilligendienste“ und „Integration durch Sport“ mit drastischem Mittelrückgang konfrontiert. Dieser Einschnitte will der organisierte Sport nicht ohne Gegenwehr und dem Herausstellen der sozialen Folgen einer solchen finanziellen Reduktion hinnehmen.

Der LSB Rheinland-Pfalz stellt auf seiner Website Meinungen und Positionen dar, die einen Überblick über die Situation geben sollen. Des Weiteren informieren wir an dieser Stelle über verschiedene Aktionen, die vor allem die Mitglieder des Bundestages aus Rheinland-Pfalz von der Notwendigkeit der Sportförderung in alter Höhe überzeugen soll. Im November findet die Bereinigungssitzung im Bundestag statt. Bis dahin heißt es, dem Sport eine gute Lobby zu geben.

Den Regierungsentwurf Bundeshaushalt 2024 finden sie HIER.

MEINUNGEN

Thomas Weikert, Präsident DOSB:

„Dieser Regierungsentwurf des Bundeshaushalts hat Signalwirkung! Im negativen Sinn. Die Botschaft, die bei mir, die bei vielen im Sport Engagierten ankommt, lautet: wenn es finanziell eng wird, seid ihr es uns nicht wert. Ihr seid ja sowieso da und uns nicht so wichtig. Und ich frage mich, warum? Waren die Aussagen über den Wert des Sports und die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft, festgehalten im Koalitionsvertrag, beim Bewegungsgipfel
vergangenen Dezember oder bei Sportveranstaltungen wie den Special Olympics World Games, waren das alles nur Lippenbekenntnisse? Nicht mehr als schöne Aussagen in Sonntagsreden, die sich gut anhören und mit denen man glänzen will?

Hier lesen Sie das ganze Statement des DOSB-Präsidenten.

 

Dr. Martin Hämmerle,, LSB-Abteilungsleiter Sportjugend:

Aktuell bleibt wieder einmal die Enttäuschung, dass große Versprechungen nicht gehalten werden und in diesem Fall sogar der gegenteilige Fall eintreten könnte. Die Ressourcen, die von den Jugendverbänden (wieder einmal) eingesetzt werden müssen, um als Lobbyisten aufzutreten sind enorm und fehlen da, wo diese wirklich gebraucht werden. In der Kinder- und Jugendarbeit.

Hier lesen Sie die ausführliche Meinung von Dr. Martin Hämmerle.

 

Christian Bürkel, LSB-Programmleiter „Integration durch Sport“

Angesichts der im Bundeshaushalt 2024 angedeuteten Mittelkürzungen sind wir im Bundesprogramm „Integration durch Sport“ besorgt und alarmiert. Die bisher etablierten und bewährten Integrationsleistungen im rheinland-pfälzischen Sport gerieten dadurch massiv unter Druck, unsere wertvolle Arbeit würde gebremst und viele Potentiale würden nicht realisiert werden können.

Hier lesen Sie das ausführliche Statement von Christian Bürkel.

Quelle: www.lsb-rlp.de